Zu unseren Vorträgen “Heizungsmodernisierung mittels Wärmepumpen” möchten wir hier die häufigsten Fragen beantworten.
Die Fragen wurden von den technisch-versierten, ehrenamtlichen Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Bürger:innen-Heizungsberatung“ des Vereins „Energiewende ER(H)langen e.V.“ beantwortet. An der Beantwortung haben mitgewirkt: Michael Söllner, Rudi Ackermann, Franz Bömmel, Daniel Glaser, Heinz Horbaschek, Stefan Jessenberger, Johannes Kollinger, Horst Matz, Michael Stammberger. Die Antworten wurden mit größter Sorgfalt erstellt, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie geben die Meinung des Autorenteams zu den gestellten Fragen wieder und sind als Anregung zu weiterer Diskussion oder eigenen Nachforschungen gedacht.
Bei Fragen an die Arbeitsgruppe wenden Sie sich bitte an Michael Söllner unter: bhb-info (at) energiewende-erlangen.de
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- _Fragen zu den Vortragsfolien
- _Vortrag1 vom 27.04.2022
- _Vortrag2 vom 20.07.2022
- _Vortrag3 vom 14.09.2022
- _Vortrag4 vom 17.11.2022
- _Vortrag5 von 01.02.2023
- _Vortrag7 vom 25.10.2023
- _Vortrag8 vom 21.02.2024
- _Wärmepumpen-Beratung
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Das Bundeswirtschaftsministerium unterhält unter dem Titel “energiewechsel” eine offizielle Web-Seite mit aktuellen Informationen zum GEG 2024. Das Faktenblatt zum GEG 2024 gibt eine schnelle Übersicht.
Hier ist die Web-Seite für die neue Förderung des Heizungstauschs durch den Bund (ab 2024) zu finden.
Die ausführlichen Richtlinien für die neue Förderung sind hier zu finden: Link
Für bestimmte Details kann es hilfreich sein, in den “Häufig gestellten Fragen zur BEG (FAQ)” zu suchen.
Für den zeitlichen “Fahrplan” und die Übergangsregelungen im Jahr 2024 gibt es diesen Überblick.
Sie können den Antrag aus 2023 ohne Probleme wieder zurückziehen. Einen neuen Antrag für das gleiche Projekt nach den Richtlinien von 2024 können sie dann nach einer Wartezeit (Sperrfrist) von 6 Monaten erneut stellen.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Bundesregierung die Förderbedingungen für Wärmepumpen und den Austausch von Heizungsanlagen seit 1.Jan.2023 wieder geändert hat.
Die wichtigsten Änderungen sind:
- Für Wärmepumpen beträgt der Basis-Fördersatz 25 %.
- Für “besonders effiziente” Wärmepumpen wird zusätzlich ein Bonus von 5 Prozentpunkten gewährt, wenn als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser erschlossen wird.
- Alternativ wird ein Bonus von 5 Prozentpunkten gewährt (auch für Luft-Wasser-Wärmepumpen), wenn ein natürliches Kältemittel (R290 Propan; R600a Isobutan; R1270 Propen; R717 Ammoniak; R718 Wasser, R744 Kohlendioxid) eingesetzt wird.
- Für den Austausch von funktionstüchtigen Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen wird ein zusätzlicher Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt.
- Für den Austausch von funktionstüchtigen Gasheizungen wird ein zusätzlicher Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt, wenn deren Inbetriebnahme zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens 20 Jahre zurückliegt.
- Nach dem Austausch darf das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt werden.
- Wärmepumpen werden generell nur gefördert, wenn die Wohnfläche nach der Installation zu mindestens 65 Prozent durch erneuerbare Energien beheizt wird.
- Insgesamt beträgt der maximal mögliche Fördersatz bei Wärmepumpen 40% (von maximal 60000 EUR pro Wohneinheit und Jahr)
- Der iSFP-Bonus (d.h. individueller Sanierungsfahrplan, erstellt durch einen Energie-Effizienz-Experten) ist weiterhin gestrichen.
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Nachlesen können Sie die Änderungen z.B. hier: Link
oder direkt bei der BAFA: Link
Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Bundesregierung überraschend und kurzfristig die Förderbedingungen für den Austausch von Heizungsanlagen geändert hat.
Diese sind am 21. Juli 2022 bekannt gegeben worden und bereits am 28. Juli 2022 in Kraft getreten.
Die wichtigsten Änderungen sind:
- Für Wärmepumpen beträgt der Fördersatz dann 25 %.
- Für Wärmepumpen wird zusätzlich ein Bonus von 5 Prozentpunkten gewährt, wenn als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser erschlossen wird.
- Für den Austausch von funktionstüchtigen Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizungen wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt.
- Für den Austausch von funktionstüchtigen Gasheizungen wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten gewährt, wenn deren Inbetriebnahme zum Zeitpunkt der Antragsstellung mindestens 20 Jahre zurückliegt. Für Gasetagenheizungen wird der Bonus unabhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme gewährt.
- Nach dem Austausch darf das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt werden.
- Der iSFP-Bonus (d.h. individueller Sanierungsfahrplan, erstellt durch einen Energie-Effizienz-Experten) wird gestrichen.
- .
Nachlesen können Sie die Änderungen im Detail hier: Link
Ergänzende Hinweise finden Sie hier: LinkFür Anträge, die bis zum Ablauf des 27. Juli 2022 eingereicht wurden, sind die bis zu diesem Zeitpunkt geltenden Bestimmungen anzuwenden.
Bis zum 14. August 2022 können noch Anträge gemäß den alten Förderbedingen, wie wir sie im Vortrag genannt hatten, eingereicht werden.
Diese Anträge können Sie hier stellen: Link
Dabei ist im Antrag das zu installierende Wärmepumpen-Modell aus der BAFA-Liste anzugeben; ein Handwerkerangebot muss nicht zwingend eingereicht werden.Ab dem 15. August 2022 sind dann Anträge nur nach den überarbeiteten Fördersätzen möglich.
Die WP kann auch bei niedrigsten Temperaturen ohne elektrischen Zusatz-Heizstab arbeiten.
Antwort: Aktive Niedertemperatur-Heizkörper haben einen elektrischen Lüfter und erzwingen die Konvektion u.U. ab einer wählbaren Vorlauftemperatur, ergo mehr Wärmeübertragung bei gleicher Fläche, insbesondere bei niedrigen Vorlauf-Temperaturen
Bei Luft-Wasser WP wird die Wärme der Umgebungs-/Außenluft entzogen und durch Wärmetauscher ins Wasser des Heizsystems übertragen.
‘modulierend’ bedeutet, die Drehzahl vom Ventilator im Luft-Wärmetauscher und Kompressor wird durch den momentanen Leistungsbedarf geregelt (also kein simpler Ein/Aus-Betrieb) — d.h. bei ‘mäßigen’ Außentemperaturen von März bis Oktober sind diese WP besonders leise. Dies wird durch die sog. ‘Inverter-Technik’ erreicht. Siehe auch Frage: worin-liegt-der-vorteil-von-luft-wasser-waermepumpen-mit-inverterbetrieb.
Bei optimaler Dimensionierung der WP und Heizkörper, guter Installation und Einstellung der Vorlauftemperatur sind heute JAZ über 3 zu erreichen.
Auch die Ausprägung der Hydraulik ist dabei sehr entscheidend.
Die JAZ hängt wesentlich von der maximal benötigten Vorlauftemperatur ab, und wie häufig diese benötigt wird. Der Wärmebedarf ist allein nicht aussagekräftig.
Siehe auch Praxis-Beispiele im Vortrag.
Realistischerweise ist mit „Vorlaufzeiten“ von mehreren Monaten (>6-9 Monaten) zu rechnen. Zur Zeit (Stand Mai 2022) ist die Auslastung der Installateure und Firmen, aber auch der Energieberater sehr hoch. Es kann zu langen Wartezeiten bei der Anforderung eines Angebots kommen. Es empfiehlt sich, jetzt frühzeitig im Sommer die Firmen kontaktieren, wenn nach der nächsten Heizperiode die Modernisierung ansteht.
Die Zeit bis dahin nutzen für vorbereitende Maßnahmen wie z.B. Heizlastberechnung, und Check der Vorlauftemperaturen (Wintertemperaturen nutzen!)
Stromkosten aus erneuerbaren Energien sind heute wesentlich günstiger.
Wenn der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung steigt, wird der Kosteneinfluss der fossilen Energieträger schwächer werden und die Gestehungskosten werden sinken.
Es müssen 2 Öffnungen sein, ein Fenster reicht nicht aus. Zudem sollten Ansaugung und Ausblasen der Luft nicht direkt nebeneinander sein, da sonst die abgekühlte Luft wieder eingesaugt wird. Die Rohre sollten zum Beispiel an unterschiedlichen Hauswänden sein. Beispiel für die Abmessungen bei einer 9kW WP:
60×60 cm nach innen, 80×80 cm nach außen, z.B. direkt im Eck an der Außenwand in verschiedene Richtungen.
Eine Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 5-10 kW, wie sie für Einfamilienhäuser nötig ist, darf nicht mehr als 150 Gramm brennbare Kältemittel enthalten. Wird der Wert überschritten, fällt sie unter erhöhte Sicherheitsanforderungen, die für private Wohngebäude zu teuer und aufwändig sind. Siehe auch https://heizung.de/waermepumpe/wissen/propan-waermepumpen-umstieg-auf-das-natuerliche-kaeltemittel-r290/ . Dies ist in der DIN EN 378-1:2014 geregelt.
Mehr Details unter: https://www.kka-online.info/artikel/kka_Mobile_Klimageraete_mit_Propan_3345289.html
Die Wärmepumpe sollte einen eigenen Zähler haben. Für die Nutzung eines WP-Tarifs sollte dies ein HT/NT-Zähler sein. Ohne Wärmepumpentarif reicht auch ein kleiner privater Zähler, um den Stromverbrauch zu messen.
Bis 12 kVA (= elektrische Leistung, d.h. mehr als 30 kW Heizleistung) ist der Anschluss nur anzeigepflichtig beim Energieversorger, über 12 kVA genehmigungspflichtig.
Über die Anschlussmöglichkeiten von Wärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaik informieren die Grafiken im Anhang. Der Betrieb mit Haushaltstarif ist möglich. Der WP-Tarif enthält u.U. Abschalt-/Sperrzeiten. Zur Nutzung des eigenerzeugten PV-Stroms in Kombination mit einem Wärmepumpentarif ist eine sogenannte Kaskadenschaltung notwendig, z.B. Anschlussschema nach „MK C3: Erzeugungsanlage mit steuerbarer Verbrauchseinrichtung und weiteren Verbrauchern“ in https://netze.estw.de/erlangenGips/Erlangen/netze.estw.de/Installateure/Strom/Strom/VBEW-Messkonzepte-Handout.pdf (Details erfahren Sie bei Ihrem Energieversorger).
Wärmemengenzähler messen die erzeugte Wärmeenergie und sind Pflicht bei BAFA-Förderung. Daher haben neuere WP Wärmemengenzähler oft intern eingebaut. Das gleiche gilt für separate Stromzähler, die die zugeführte elektrische Energie für den Wärmepumpenverbrauch messen (Hutschienenzähler oder WP-intern eingebaut). Nur durch beide Messungen ist eine Überprüfung der erreichten JAZ möglich.
Zu unterscheiden sind Wärmemengenzähler von Stromzählern des Energieversorgers zur Nutzung eines vergünstigten WP-Tarif (bei dem dann Kosten für separaten Zählerschrank, Einbau, jährliche Zählergebühr anfallen). Siehe auch Frage: “verstehe-ich-richtig-dass-die-waermepumpe-einen-eigenen-strom-zaehler-bekommt…”.
Ja, auf jeden Fall darauf achten. Aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen wird vom Kältemitteleinsatz in Wärmepumpen verlangt, dass diese nicht giftig, nicht brennbar und ihr Ozonabbaupotenzial bzw. Treibhauspotenzial (GWP = „Global Warming Potential“) so gering wie möglich ist. Mehr dazu finden Sie unter https://www.energie-experten.org/heizung/waermepumpe/technik/kaeltemittel
R410A ist eine Mischung aus R32 und einem Fluor-Kohlenwasserstoff. Das HFKW R410A erwies sich in der Vergangenheit wegen seiner großen volumetrischen Kälteleistung als ideales Kältemittel für Anwendungen in typischen Heizungswärmepumpen. Wegen des relativ hohen Treibhauspotentials von R410A mit einem GWP-Wert („Global Warming Potential“) von 2.088 wird dieses Kältemittel im Rahmen des “Phase Downs” der seit Anfang 2015 geltenden neuen F-Gase-Verordnung nach und nach aus dem Markt gedrängt.
Quelle: https://www.energie-experten.org/heizung/waermepumpe/technik/kaeltemittel
Die “Nennwärmeleistung” von elektrisch betriebenen Wärmepumpen ist definiert als die Heizleistung, die durch ein unabhängiges Prüfinstitut gemäß EN 14511 unter charakteristischen Messbedingungen ermittelt wird. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen werden die Nennwärmeleistungen bei “A2 / W35” bestimmt (d.h. Außen-Lufttemperatur 2oC / Heizungsvorlauftemperatur 35oC = Niedertemperaturanwendung).
In der BAFA Liste der förderfähigen Wärmepumpen wird auch die Nennheizleistung für Mitteltemperatur-Anwendung bei Heizungsvorlauftemperatur 55oC aufgeführt.
Der „Inverter“-Betrieb ermöglicht eine dynamische Regelung der Leistungsaufnahme der WP, ohne ständige Ein-/Ausschalt-Vorgänge. Dadurch vermindert sich der Verschleiß und die Lebensdauer der WP steigt. Außerdem wird eine bessere Anpassung an eine PV-Anlage erreicht, durch anpassungsfähige geringere dynamische Leistungsaufnahme. Wird auch als ‘modulierender’ Betrieb bezeichnet (—> Frage).
Für die Modernisierung von bestehenden Heizungsanlagen werden Erde-Wasser-Wärmepumpen und Sole-Wasser-Wärmepumpen nur selten gewählt, weil Aufwand und Kosten im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen sehr hoch sind.
Das Problem der Erd-/Sole-WP sind die Mehrkosten bei der Installation (Verlegung/Bohrung) gegenüber Luft/Wasser-WP, wohingegen nur mit einer Verbesserung der JAZ um ca. 0.8 zu rechnen ist (Siehe YouTube Video „Energiesparkommissar: Wärmepumpe im Altbau II – So geht’s!“. Hier braucht man viele Jahre, um durch den etwas effizienteren Betrieb die Differenz bei der Anschaffung auszugleichen. Zudem kann man die verlegten Kollektoren/Erd-Sonden kaum reparieren. Auf jeden Fall sollte bei der Effizienzbetrachtung der Energieaufwand für die Sole-Pumpe berücksichtigt werden.
Grundsätzliches Ziel sollte sein, durch die Ertüchtigung des Gebäudes den Wärmebedarf möglichst unter 100 Wh/(m2*a) zu drücken. Empfehlenswert sind auch die Dämmung der obersten Geschossdecke und des Daches sowie eine Perimeter-Dämmung (Kellerwand gegen Erdreich). Ein Energieberater kann dabei helfen, das Kosten/Nutzen Verhältnis genauer abzuschätzen. Zur weiteren Information empfehlen wir auch den Vortrag von Johannes Kollinger zum Thema “Klimagerecht und ökologisch Sanieren: Dämmung der Gebäudehülle“.
Grundsätzlich ja, weil Wärmepumpen kaskadierbar sind. Unser Fokus liegt aber auf kleineren Objekten z.B. Ein- oder Zweifamilienhäusern. Im Fall von MFH empfehlen wir die Beratung durch einen eingetragenen Energieberater.
Ein Einrohr-Heizsystem kann tatsächlich eine größere Herausforderung für Wärmepumpen sein, weil an jedem Heizkörper in einem Heizkreis die Vorlauftemperatur um einige Grad abnimmt. Wenn sowieso die Vorlauftemperatur ein kritischer Punkt bei der Neu-Planung ist, dann erst recht bei einer Einrohr-Heizung. Besonders zu beachten sind neben der Vorlauf-Temperatur der Querschnitt vorhandener Heizleitungen und die Heizpumpenleistung, um den erforderlichen Volumenstrom zu erzeugen.
Nein, jeder Heizkörper in einem Einrohr-System hat in der Ventil-Armatur einen einstellbaren “By-Pass”, also einen “Kurzschluss” vor dem Heizkörper, so dass jeweils nur ein Teil des Heizwasserstroms durch den Heizkörper geleitet wird, insbesondere wird bei geschlossenem Ventil der gesamte Volumenstrom “vorbei geleitet”.
Im Bestand ist ein Passivhaus meist nur mit riesigem finanziellem und technischem Aufwand machbar. Einen Altbau unter Effizienzhaus-Stufe EH70 (früher KfW-70 Standard) zu bekommen ist noch relativ einfach, unter EH55 (früher KfW-55) schon eine Herausforderung, EH40 (früher KfW-40) nahezu unmöglich. Und „ohne Heizung“ wird es dann meist nichts (aber durchaus mit dem alten Wärmeverteilsystem, was ja ohnehin meist vorhanden ist). Aber ein guter Dämmstandard ist, wie erwähnt, ein sehr guter Ansatz für einen effizienten Einsatz einer Wärmepumpe.
Nein. Ziel ist, herauszufinden, ob die vorhandene Heizung bei sehr niedrigen Außentemperaturen (in unserer Region sind typisch minus 13oC anzunehmen) mit einer Vorlauftemperatur bis zu 55oC die gewünschten Raumtemperaturen von z.B. 20oC oder 22oC erreicht.
Es sollte auf jeden Fall ein hydraulischer Abgleich aktuell durchgeführt worden sein, der für die optimale Einstellung der Heizung sorgt.
Neben der Neigung der Heizkurve ist auch eine evtl. Parallelverschiebung oder Anhebung zu berücksichtigen. Da die Heizkurven hersteller-abhängig sind, sollte man nach einem entsprechenden Diagramm in der Heizungsbeschreibung suchen, und dann die Vorlauf-Temperatur bei der minimalen Außentemperatur (minus 13oC) ablesen. Diese sollte dann 55oC nicht übersteigen.
Aussagekräftiger als diese “theoretische” Betrachtung der Heizkurve wäre sicher eine reale Messung im Winter bei sehr niedrigen Temperaturen.
Siehe auch Frage: wie-ermittle-ich-die-vorlauftemperatur-meiner-jetzigen-oelheizung…/
Das Thermometer an der Vorlaufleitung der Heizung braucht nur wenige Male bei andauernd niedrigen Außentemperaturen (z.B. bei unter -10oC, besser noch -13oC) abgelesen werden. Wenn dabei die Vorlauftemperatur sehr hoch ist (d.h. deutlich über 55oC) sollte versucht werden, die Temperatur durch eine Einstellung der Heizungskurve (siehe Handbuch Ihrer Heizung) zu reduzieren. Es muss dann ausprobiert werden, ob noch alle Räume bei vollständig geöffneten Heizkörperventilen genügend warm werden. Für diese Versuche sollte man eine einige Tage anhaltende Kälteperiode nutzen.
Eventuell können Sie den Wärmebedarf des Hauses dem Energieausweis entnehmen. Ohne Kenntnis des Wärmebedarfs für Warmwassererzeugung sind nur Schätzungen möglich. Diese hängen stark von der versorgten Personenzahl ab sowie von den Nutzungsgewohnheiten (Baden, Duschen, etc.)
Uns liegen keine Erfahrungswerte für MFH dieser Größe vor.
Im Rahmen des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP, nach BAFA Vorgaben)
ca. 320 EUR für EFH/ZFH (Eigenanteil nach Förderung).
Das ist ohne weitere Angaben nicht zu beantworten. Im Netz finden Sie einen Online-Heizlastrechner, der Ihnen bei Angabe des Standorts, der Baualtersklasse, des Dämmungszustands und der zu beheizenden Fläche eine Abschätzung der Heizlast liefert. Siehe auch Frage: “wieviel-kw-heizleistung-muss-die-wp-ungefaehr-haben…”
Frühere Heizungsinstallationen waren häufig deutlich überdimensioniert. Um die erforderliche Heizleistung rechtssicher zu bestimmen, ist eine Heizlastberechnung des Gebäudes und der Räume nach der DIN EN 12831 erforderlich. Dafür sind aber Unterlagen oder Angaben zu Wandaufbauten und Fenstergüte bzw. -dichte notwendig, die bei Bestandsbauten oft nicht verfügbar sind.
Für die Dimensionierung einer Wärmepumpe ist es möglich, die Heizlast anhand einiger Parameter der EnEV-Berechnung abzuschätzen. Das Ergebnis hat meist weniger als +/-5% Abweichung von einer Heizlastberechnung nach DIN 12831 und ist für die Auslegung der Wärmepumpe und Wärmequelle ausreichend.
Wenn Sie Ihren Jahresenergieverbrauch (ermittelt über mehrere Jahre) kennen, ist eine Grobabschätzung z.B. mit der sog. “Schweizer Formel” machbar.
Diese (manchmal zu einfache) Daumenregel besagt:
Heizleistung in kW = Verbrauch in Liter Heizöl oder Kubikmeter Erdgas geteilt durch 250 (Werte zwischen 250 bis 350 sind durchaus üblich), genauer (für Standorte unter 800m ü.NN):
* mit Warmwasser: Jährlicher Ölverbrauch in Litern (oder Gasverbrauch in m3) /300
* ohne Warmwasser: Jährlicher Ölverbrauch in Litern (oder Gasverbrauch in m3) /265
Zuschläge sind zu berücksichtigen für Warmwasserbereitung sowie für die Überbrückung von Sperrzeiten bei verbilligten Wärmepumpen-Stromtarifen. Wenn z.B. mit 2 Stunden Unterbrechung pro Tag gerechnet wird, ist ein Faktor von 24/(24-2) anzusetzen.
Zur Abschätzung “Schweizer Formel” steht auch ein Online-Tool zur Verfügung.
Siehe auch Details zu Heizlasten-in-Altbauten
Es sollte ein Wärmemengenzähler und separater Stromzähler für die Wärmepumpe vorhanden sein. Dann kann man in zeitlichen Abständen (monatlich oder jährlich) die Werte für die erzeugte Wärmeenergie und die verbrauchte elektrische Energie ablesen, die Differenz zu den Werten der letzten Ablesung bestimmen (= Energiewert seit der letzten Ablesung), und die JAZ als den Quotienten dieser Differenzen (Wärmenergie/Elektr. Energie) bilden.
Manche WP messen die Werte intern und zeigen sie auch an, wobei das ungenauer sein kann, weil nur selten geeichte Zähler eingesetzt werden.
Um realistische und aussagekräftige JAZ-Werte zu bekommen, sollte man über mehrere Heizperioden (d.h. Jahre) messen und mitteln.
Ja, wenn die Werte bei gleichen Bedingungen (Außentemperatur und Vorlauftemperatur) über den ganzen Bereich (z.B. A-7/W35, A2/W35, A7/W35 bzw. A-7/W55, A2/W55, A7/W55) verglichen werden.
Ja, es gibt einen Online JAZ-Rechner zur Vorab-Abschätzung.
Dort sind die Daten der meisten aktuellen Wärmepumpen-Modelle hinterlegt.
Uns ist kein Planer oder Heizungsbauer bekannt, der eine echte Garantie der JAZ im juristischen Sinn gibt. Etwaige vertragliche Aussagen in diesem Sinn sollten genau geprüft werden.
Energieberater sind i.a. eine gute Anlaufstelle, wobei es da natürlich auch große Qualitätsunterschiede gibt. In Freundes- und Bekanntenkreisen nach Weiterempfehlungen fragen oder vor Ort bei einer der zahlreichen Filialen der Verbraucherzentrale anfragen.
Nutzung der Onlineangebote von seriösen Websites, z.B.:
* beim BAFA gelistete Energieeffizienz-Experten (auch regional zu suchen)
* Energieberater Mittelfranken
Am besten fährt man, wenn man sich Referenzen nennen lässt und sich dort erkundigt.
Wärmepumpeneinbau wird inzwischen von vielen etablierten Heizungsinstallateuren angeboten. Darüber kann man sich auf deren Internetseiten informieren. Bei einem Anruf kann man dann feststellen, wie groß das Interesse an einer entsprechenden Beratung ist (oder z.B. lieber ein neuer Öl/Gas-Heizkessel verkauft werden soll), welche Wärmepumpen-Produkte bevorzugt eingesetzt werden, und welche Wartezeiten für die Angebotserstellung oder die Auftragsausführung zu erwarten sind.
Wer selbst schon ein Wärmepumpen-Fabrikat favorisiert, kann sich beim Hersteller (per Internet-Kontaktseite, E-Mail oder Telefon) nach örtlichen Vertragspartnern zur Installation erkundigen.
Siehe auch Frage “Wie finde ich einen kompetenten Heizungsfachbetrieb in der Region ER/ERH, der Erfahrung mit dem Einbau von Wärmepumpen hat? “
Ein aktueller unabhängiger Test (a la Stiftung Warentest) ist uns nicht bekannt. Die technischen Kennwerte der förderfähigen WP werden von unabhängigen Instituten unter Referenzbedingungen zertifiziert und in den BAFA-Listen aufgeführt. Auch der JAZ- und Schallrechner des Bundesverbandes Wärmepumpen kennen die technischen Daten der meisten WP-Modelle auf dem Markt. Der Vergleich auf dieser Basis ist allerdings etwas mühsam.
Auch Fachforen wie z.B. Haustechnik-Forum lassen Rückschlüsse auf die Qualität, Effizienz usw. zu.
Dafür ist bei uns keine spezielle Liste verfügbar. Viele Wärmepumpenhersteller werben inzwischen mit Vorlauftemperaturen bis 65oC oder sogar darüber, speziell für die Heizungssanierung im Gebäudebestand.
Das ist technisch machbar, aber nur auf Kosten geringerer COP-Werte. “Hoch-effiziente” WP sind nur bis ca. 55oC realisierbar, darüber nur mit physikalisch bedingten, unumgänglichen Verlusten.
Siehe auch Energiesparkommissar auf YouTube, speziell dieser Beitrag
Hilfreich ist evtl. eine (ältere) BAFA Liste, die auch COPs auflistet.
Ist uns derzeit leider nicht bekannt.
Der Online-Schallrechner ermöglicht die Beurteilung der Schallimmissionen von Luft-Wasser-Wärmepumpen nach TA Lärm im Tagbetrieb zu Zeiten erhöhter Empfindlichkeit und während der Nacht für die meisten am deutschen Markt vertretenen Wärmepumpen-Modelle. Auf diese Weise ist ein objektiver Vergleich möglich.
Dabei hat die Aufstell-Situation großen Einfluss!
Erste Abschätzungen zum Eigen-Einbau haben Kosten von rund 10.000 EUR (grob aufgerundet) gegenüber 35.000 EUR (abzüglich Förderung) bei einer Fachfirma ergeben.
Wer sich’s zutraut, kann es selbst machen. Allerdings ist zu bedenken, dass es eine BAFA Förderung nur bei Einbringung durch eine Fachfirma gibt, nicht bei Eigenleistung.
Je nach Modell sind beim Eigeneinbau von Splitgeräten auch gesetzliche Regeln zu beachten, die z.B. einen fachkundigen, zertifizierten Kältetechniker erfordern.
Im Verein Energiewende ER(H)langen e.V. hat sich eine Interessengruppe „Heizungsselbstbau“ gebildet. Bitte nehmen Sie bei Interesse per E-Mail Kontakt auf.
Grundsätzlich nicht genehmigungspflichtig sind Luftwärmepumpen. Bei Außenaufstellung sind u.U. Abstandsgebote zu beachten. Für Erdwärmepumpen mit Flach-, Flächen- oder Ringgrabenkollektoren, die keinen Kontakt zum Grundwasser haben und nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen, ist in der Regel ebenfalls keine Genehmigung erforderlich.
Gas Bestandskunden 2022: 0,06 EUR/kWh
Gas Neukunden 2022: 0,15 EUR/kWh
siehe Frage
Nach Auskunft des Bauaufsichtsamts Erlangen (Bayern) gilt derzeit (Stand 19.12.2022):
Zitat:
Bei einer Luft-Wärmepumpe handelt es sich üblicherweise nicht um ein Gebäude im Sinne des Art. 2 Abs. 2 BayBO, so dass sie nicht abstandsflächenrelevant nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 BayBO ist. Dafür fehlt es ganz regelmäßig bereits an der Betretbarkeit für Menschen. Nach unserer Einschätzung ist eine Luft-Wärmepumpe üblicherweise auch nicht als gebäudegleiche Anlage im Sinne des Art. 6 Abs. 1 S. 2 BayBO anzusehen. Dafür fehlt es bei einer üblich bemessenen Luft-Wärmepumpe an der einem Gebäude gleichkommenden räumlichen Ausdehnung.
Schutzzweck des Abstandsflächenrechts ist die ausreichende Belichtung und Belüftung der Gebäude. Darüber hinaus dient es auch der Wahrung des Wohnfriedens. Letzterer Schutzzweck kann aber nicht dazu herangezogen werden, sämtliche gesetzlichen Vorgaben, die sich auf Dritte auswirken, zum Prüfprogramm des Abstandsflächenrechts zu machen. Dies gilt insbesondere für das Immissionsschutzrecht, das u.a. in der TA Lärm und den Immissionsschutzgesetzen verortet ist (so auch OLG München, Urt. v. 11.04.2018 – 3 U 3538/17; OLG Bamberg, Urt. v. 04.05.2021 – 5 U 176/20). Die von der Luft-Wärmepumpe ausgehenden Emissionen können daher lediglich im Rahmen des Gebots der Rücksichtnahme berücksichtigt werden, nicht aber im Rahmen des Abstandsflächenrechts.
Wir gehen daher zusammenfassend davon aus, dass eine übliche Luft-Wärmepumpe keine gebäudegleiche Wirkung im Sinne des Art. 6 Abs. 1 S. 2 BayBO entfaltet und daher keine Abstandsflächen auslöst.
Evtl. benötigt man noch die isolierte Befreiung von den Festsetzungen eines gültigen Bebauungsplans, wenn die Wärmepumpe außerhalb der Baugrenzen aufgestellt werden soll.
Ausschlaggebend für die Beurteilung ist der Lärmpegel, der an besonders schützenswerten Bereichen des Nachbarn (z.B. vor dem Schlafzimmerfenster) ankommt, nicht die Entfernung und nicht der Lärmpegel an der Lärmquelle (Wärmepumpe). Um dies vorab abzuschätzen, kann man den Schallrechner des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. nutzen, der die Daten der meisten auf dem deutschen Markt angebotenen Wärmepumpen kennt. Der Schallrechner ermöglicht die Beurteilung der Lärmimmissionen von Luft-Wasser-Wärmepumpen nach TA Lärm im Tagbetrieb zu Zeiten erhöhter Empfindlichkeit und während der Nacht. Zu bedenken ist auch, dass die Aufstellsituation (freistehend, an der Wand, in einem Eck usw.) die Schallausbreitung wesentlich beeinflusst.
Die Außenaufstellung einer Luftwärmepumpe sollte nach optischen Kriterien, den Betriebsanforderungen und dem größtmöglichen Schallschutz erfolgen und dabei den kürzest möglichen Weg zum Innenmodul beachten, um die Installationskosten, die Füllung mit Kältemittel als auch die Wärmeverluste der Außenleitungen so gering wie möglich zu halten. Leitungen von 10-20m, auch bis zu 30m sind technisch realisierbar, aber nicht zu empfehlen. Ggf. in technischen Angaben des Herstellers nachschlagen.
Eine vorhandene Solarthermie kann an den Speicher (Warmwasser oder Heizwasser-Puffer) über einen Wärmetauscher angeschlossen werden, so dass die Wärme der Solarthermie für WW-Erzeugung oder Heizungsunterstützung verwendet werden kann.
Bei einer Neu-Planung: definitiv PV bevorzugen, da die gewonnene Energie flexibel über das ganze Jahr genutzt werden kann. Solarthermie erzeugt im Sommerhalbjahr viel mehr Wärme als z.B. für Warmwasserbereitung gebraucht wird. Der Rest bleibt ungenutzt.
Volle Autarkie ist in unseren Breiten mit den zur Verfügung stehenden Flächen praktisch nicht möglich. Weitere Infos zu WP mit PV bietet die HTW-Berlin / Prof. V. Quaschning .
Über die Anschlussmöglichkeiten von Wärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaik informieren die Grafiken im Anhang. Der Betrieb mit Haushaltstarif ist möglich, denn der WP-Tarif enthält in der Regel Abschalt-/Sperrzeiten.
Zur Nutzung des eigenerzeugten PV-Stroms in Kombination mit einem Wärmepumpentarif ist eine sogenannte Kaskadenschaltung notwendig, z.B. Anschluss-Schema nach “MK C3: Erzeugungsanlage mit steuerbarer Verbrauchseinrichtung und weiteren Verbrauchern”. Details dazu erfahren Sie bei Ihrem Energieversorger.
Ja, es ist sinnvoll. Natürlich kann die PV-Anlage die Wärmepumpe teilweise mit versorgen, dies vor allen Dingen in den Übergangsmonaten im Herbst und Frühjahr. In den Monaten November bis Februar ist allerdings in unseren Breiten der Heizenergiebedarf viel größer als eine typisch dimensionierte Dach-PV-Anlage (d.h. bis ca. 10 kWp) für die dafür notwendige Wärmepumpe liefern kann.
Betrieb der Wärmepumpe mit Photovoltaik:
1. Parallelschaltung
Diese Schaltung entspricht den VBEW-Messkonzepten MK A2 und Z3.
2. Wärmepumpen-Kaskadenschaltung
Diese Schaltung entspricht den VBEW-Messkonzepten MK C3, jedoch sollte Zh als zwei-Richtungszähler ausgeführt sein, sonst lässt sich der Gesamtverbrauch der Wärmepumpe Bwp + EVwp nicht bestimmen (BAFA-Fördervoraussetzung).
3. Wärmepumpe mit Haushaltstarif
Diese Schaltung entspricht den VBEW-Messkonzepten MK A2.
Um den aktuell verfügbaren PV-Strom optimal zu nutzen, sollte die Wärmepumpe „smart-grid ready (SG-READY)“ sein. Förderfähige Wärmepumpen müssen laut Bundesförderung für effiziente Gebäude/Einzelmaßnahmen (BEG EM) ab dem 1. Januar 2023 über Schnittstellen verfügen, über die sie automatisiert netzdienlich aktiviert und betrieben werden können, was praktisch alle WPs in der BAFA Förderliste erfüllen. Diese Schnittstelle kann beispielsweise von Netzbetreibern zur Steuerung des Geräts verwendet werden. Ebenso kann die Schnittstelle beispielsweise für die Steuerung zum Ziel eines möglichst hohen Eigenverbrauchs in Kombination mit einer Photovoltaikanlage verwendet werden. Darüberhinaus gibt es bereits WP-Modelle, die Wettervorhersagen über das Internet nutzen, um den kurzfristig vorhersehbaren Wärmebedarf zu schätzen und entsprechend Wärmeenergie zu speichern. Mit Zusatzkomponenten wie einem Energiemanager lässt sich diese Intelligenz evtl. auch nachrüsten.
Bei bestehenden Heizungen kann übergangsweise ein Betrieb sinnvoll sein (im Rahmen eines Sanierungsfahrplans). Dies hat hauptsächlich den Vorteil, Förderung für die Wärmepumpe zu bekommen, und die JAZ erhöht sich natürlich, da man bei den tiefen Außentemperaturen mit Gas heizt. Höhere Kosten entstehen jedoch durch Wartungs- und Betriebskosten. Daher auf längere Sicht auch technisch und ökologisch nicht sinnvoll.
Generell kann man sagen, dass bei projektierten maximalen Vorlauftemperaturen unter 55°C und einer guten WP nur an durchschnittlich 2 Tagen zusätzlich (mit elektrischem Heizstab oder mit alter Ölheizung) geheizt werden müsste. Dafür rentiert sich das nicht.Bei schlechteren Bedingungen bez. Vorlauftemperaturen muss man das individuell genau betrachten. Zu bedenken ist auch, dass der zusätzliche Förderbonus von 10% bei Austausch der Ölheizung nur gewährt wird, wenn eine Entsorgungsbescheinigung vorgelegt wird
Gasheizung stehen lassen ist unserer Kenntnis nach nicht förder-schädlich, es bleiben aber die Kosten für den Gas-Anschluss.
Konkrete Kostenunterschiede können leider nicht genannt werden. Tendenziell ist zu erwarten, dass Monoblockgeräte i.a. günstiger in der Anschaffung und Installation sind, siehe Vortrag.
Wartungskosten fallen nur an, wenn in den Hersteller-Wartungsunterlagen ausdrücklich erwähnt und gefordert. Monoblock-Geräte sind i.a. wartungsfrei. Bei Split-Geräten ist dies u.U. abhängig vom Typ und der Menge des Kältemittels.
Allgemeingültige Aussagen sind sicher nicht zu treffen, das ist Lesen in der Glaskugel. Als Anhaltspunkt würde man bei Luft-Wasser-WP mindestens 15 Jahre; bei Sole-Wasser-WP mindesten 20 Jahre erwarten. Tatsächlich können Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) etwas langlebiger sein, weil sie nicht so “hart” gefahren werden (die Erd-Temperatur ist höher und gleichmäßiger als die Lufttemperatur im Winter). Monoblock-Geräte mit hermetisch geschlossenem Kältemittelkreislauf sind voraussichtlich zuverlässiger. Bei Split-Geräten (mit angegebenen Serviceintervallen) sollte man die Intervalle unbedingt einhalten, da diese häufiger zum “Lecken” neigen können. Bei den verwendeten Komponenten sind gerade Doppelkolben-Verdichter (aktuell wohl die beste Variante) und Scroll-Wärmepumpen recht neu und daher fehlen die Langzeiterfahrungen. Im Betrieb sind häufige On-Off-Schaltungen und lang andauernde Phasen unter Höchstlast (hohe Kompression) die belastenden Zustände.
In der Regel übernimmt die WP auch die Warmwassererwärmung.
Eine Warmwasser-Temperatur von 48oC reicht normalerweise aus. Man kann aber auch (auf Kosten der Effizienz) eine höhere Temperatur einstellen, z.B. wenn größere Badewannen zu füllen sind. Bei niedrigeren Temperaturen wäre eine Frischwasser-Station mit Wärmetauscher zu empfehlen (um Legionellenbildung zu vermeiden).
Im Ausnahmefall mit elektrischen Durchlauferhitzern. Der Vorteil von Durchlauferhitzern ist, dass der Energieverbrauch absolut bedarfsgerecht ist. Der Nachteil ist die geringere Effizienz der direkten elektrischen Wärmeerzeuger (Heizelemente).
Ja, solange die Temperatur im „Heizkreislauf“ noch über dem Taupunkt bleibt (typisch 18oC), da sonst Gefahr von Kondenswasser z.B. auf Fliesenboden besteht. Das Kühlen mit Fußbodenheizung ist effizienter als mit Heizkörpern, die wegen fehlender Konvektion nicht auf Kühlung ausgelegt sind. Eine Kühl-Lösung mit Klimaanlage ist aber evtl. günstiger und sollte differenziert betrachtet werden.
Nein, aber die Hydraulik muss natürlich entsprechend “umleiten” können. Der Speicher wird im Kühlbetrieb nicht gebraucht.
Was halten Sie von Hybridsystemen wie von Consolar-Photovoltaik in Kombination mit einer Wärmepumpe?
Technisch interessante Lösung, jedoch müssen die maximal mögliche Leistung, die Installationsmöglichkeiten auf dem Dach und auch die maximal erreichbare Vorlauftemperatur genau geprüft werden. Zu den Details.
Bei dem Solink System liegt unter dem PV-Panel ein spezieller Luft-/Wärmetauscher, der ohne Ventilatoren auskommt. Man findet bisher aber nur sehr dürftige Infos über die maximale thermische Leistung und die dazu notwendige elektrische Leistung. Oft wird der PV-Strom mit in die JAZ einbezogen. Auf Anfrage wurde eine maximale Leistung von 7 kW genannt. Zudem gibt es die Consolar-WP auch als Sole/Wasser Ausführung mit Eisspeicher. Ganz wichtig ist, wie auch in den Foren klar gesagt, eine genaue Leistungs- und Kostenanalyse.
Informationen des Herstellers:
Mit SOLINK sind die für Geothermie-Wärmepumpen üblichen Erdsonden nicht nötig, da das Kollektorfeld diese Aufgabe übernimmt. SOLINK arbeitet auf Grund seines patentierten Wärmetauschers geräuschlos und kann 100% der im Gebäude benötigten Wärme (Heizung + Warmwasser) sowie die jährlich erforderliche Strommenge der Wärmepumpe bereitstellen. Der „Youtube-Film“ erläutert die Funktionsweise von SOLINK. Er wurde im Rahmen des Umwelttechnik-Preises erstellt, den Consolar für das innovative System erhalten hat.
Als Hersteller bieten wir als unser SOLINK-System das Kollektorfeld mit Zubehör an. Gesamtsysteme mit Wärmepumpe haben wir mit verschiedenen Herstellern abgestimmt, sodass unsere Handwerkspartner komplette Systeme aus einer Hand liefern. Mittlerweile sind über 400 Anlagen europaweit mit SOLINK-Technologie im Einsatz.
SOLINK-Systeme mit Wärmepumpe sind mit bis zu 50% in Deutschland förderfähig. Darüber hinaus sind sie wegen der geringen Betriebskosten auch im Vergleich zu Luft- und Erdsonden-Wärmepumpen mit einer PV-Anlage wirtschaftlich. Sie können sich gerne auf unseren Online-Infoabenden für Gebäudebesitzer informieren. Die nächsten Termine finden Sie hier.
Erfahrungen liegen uns derzeit leider nicht vor. WP-Eisspeicher sind mindestens so teuer wie Erdsonden-Systeme. WP-Eisspeicher kommen eigentlich nur dann in Frage, wenn Erdsonden- bzw. Grundwasser-WP nicht erlaubt sind. Sie sind allerdings Saisonalspeicher, die die im Sommer verfügbare Wärme im Winter nutzen können. Siehe auch YouTube Video Energiesparkommissar: Wärmepumpe im Altbau III – Antworten (Hochtemperatur-/ Inverter-Wärmepumpen, Pufferspeicher, usw.)
Ein Monoblock-Außengerät braucht zum Beispiel keine größere Inneninstallation, wenn kein Pufferspeicher gebraucht wird.
Wenn die Tragfähigkeit ausreicht, kann man ein Split-Außengerät auch aufs Dach stellen.
Die Aufteilung ist schwierig zu erfassen, es dürften geschätzt so um die 1500 kWh sein.
Die genannten Preise sind Bruttopreise inklusive der (damals) jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Nein, das Material aus den Vorträgen ist nicht öffentlich verfügbar und wird nur an die Vortragsteilnehmer verteilt.
Stromverbrauch von insgesamt ca. 3000 kWh/a der Wärmepumpe. Davon wird ein Teil (ca. 10%) von der PV-Anlage geliefert, dies ist aber hier nicht abgezogen. Wieviel PV-Strom die WP genau bekommt, ist nicht bekannt, da kein extra Zähler vorhanden ist (WP wird mit Haushaltsstrom betrieben).
Man spricht hier nicht von Wirkungsgrad sondern Nutzungsgrad (auch COP, coefficient of performance). Die meisten WP-Hersteller geben dies nur für bestimmte Betriebspunkte an (z.B. A-7W35 für -7°C Außen und 35°C Vorlauf). Bisher bieten nur sehr wenige Wärmepumpenhersteller in ihren Datenblättern komplette Diagramme des COP an.
Pauschal kann man das nicht sagen. Eine Fußbodenheizung ist natürlich optimal, aber meist nicht erforderlich. Wenn das Haus zusätzlich auch gedämmt wurde, dann sind die bestehenden Heizkörper oft bereits ausreichend dimensioniert. In anderen Fällen kommt man nicht umhin, einige HK zu tauschen, um eine größere effektive Fläche zu erreichen bei VL-Temperaturen < 55° C zu erreichen. Aufschluss darüber kann bei der Planung eine Raumheizlastberechnung geben. Man kann auch versuchsweise bei der bestehenden Heizung die Vorlauftemperatur so weit wie möglich senken, und dann testen, ob alle Räume noch genügend warm werden.
Wie im Vortrag mehrfach betont, sollte die notwendige VL-Temperatur nicht wesentlich über 55°C liegen (bei sehr niedrigen Außentemperaturen). Optimal sind Temperaturen um 30 – 35°C (wie bei Fußbodenheizung).
Der Grund dafür ist, dass WP bei über 55°C VL-Temperatur unverhältnismäßig schlechtere COP haben. Von 35°C auf 55°C verliert man ca. 13% Effizienz.
Technisch ist das heute bei den meisten aktuellen Wärmepumpen kein Problem.
Dauerhaft 60°C als Vorlauftemperatur sollte aber auf jeden Fall vermieden werden. Bei 60°C dürfte die Effizienz gegenüber 55°C um weitere 5-10% schlechter sein. Die Wirtschaftlichkeit hängt dann stark vom Strom- und Gas-/Ölpreis ab.
Das Innengerät wird voraussichtlich 4-6 qm beanspruchen.
Wenden Sie sich an einen lokalen Energieeffizienz-Experten, der beim BAFA gelistet ist (siehe www.energie-effizienz-experten.de).
Ja, ist derzeit leider durchaus typisch. Sie müssen fast froh sein, dass Sie überhaupt eine Antwort bzw. Angebot bekommen haben.
Höhere Vorlauftemperaturen sind inzwischen bei vielen Wärmepumpenmodellen möglich. Entscheidend ist jedoch, welcher COP dabei erreicht wird. Aufgrund der physikalischen Grundlagen ist bei jeder Wärmepumpe der COP bei 60°C Vorlauf-Temperatur entsprechend schlechter als bei 55°C Vorlauf.
Es gibt die Bundesrichtlinie „TA-Lärm“ als Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), die auf alle Fälle eingehalten werden muss. Dort werden abhängig vom Charakter des Gebiets (z.B. Urbanes Gebiet, Kern-, Dorf- und Mischgebiet, Allgemeines Wohngebiet, Reines Wohngebiet – wie ausgewiesen in einem Bebauungsplan oder Flächennutzungsplan) für Tag und Nacht unterschiedliche Richtwerte angegeben.
Wenn es dem Nachbarn zu laut ist, obwohl die Vorgaben der TA Lärm eingehalten werden, kann ggf. die WP so konfiguriert werden, dass sie leiser ist. Z.B. Nachtabsenkung einschalten, “Silent”-Modus einschalten, Max. Drehzahl (Leistung) begrenzen etc.
Im Allgemeinen sind für Luft-Wasser-Wärmepumpen keine separaten Genehmigungen erforderlich, wenn die Schallwerte und Abstandsflächen eingehalten werden.
Die Stadt Herzogenaurach hat z.B. ein Informationsblatt herausgegeben, das HIER heruntergeladen werden kann.
Da Baurecht Ländersache ist, gibt es derzeit keine bundesheitlichen Regelungen zu den Mindestabständen von Wärmepumpen zur Grundstücksgrenze. Die maßgeblichen Regelungen dafür trifft die jeweilige Landesbauordnung, bzw. die sie interpretierenden Behörden und Gerichte.
Der Mindestabstand von 3m zum Nachbargrundstück gilt laut Bayerischer Bauordnung für alle baulichen Anlagen „mit gebäudegleicher Wirkung“.
Lange war rechtlich umstritten, ob dazu auch außen aufgestellte Wärmepumpen gehören.
Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat kürzlich in einem Rundschreiben an die Bezirksregierungen und die unteren Bauaufsichtsbehörden vom 24.07.2023
klargestellt:
“Die von der Luftwärmepumpe ausgehenden Emissionen können […] lediglich im Rahmen des Gebots der Rücksichtnahme berücksichtigt werden, nicht aber im Rahmen des Abstandsflächenrechts.”
Damit ist die pauschale Abstandsflächenregelung nach Auffassung der bayerischen Staatsregierung hinfällig. Der Imissionsschutz ist nach dieser Auffassung durch die TA Lärm und das Imissionsschutzgesetz sichergestellt, die weiterhin eingehalten werden müssen.
Ja, das kann sinnvoll sein, verschlechtert aber den SCOP, weil besonders in der effizienten Zeit der WP ja die Solarthermie “übernimmt”. Insgesamt braucht die WP aber dann weniger Strom übers Jahr gesehen. Allerdings muss der Pufferspeicher dafür geeignet sein. Ein bestehender Pufferspeicher hat mit großer Wahrscheinlichkeit einen zu kleinen Wärmetauscher für die Nachheizung durch die WP.
Wir würden bei einer Neuinstallation die Kombination einer WP mit „Photovoltaik“ immer einer Kombination mit „Solarthermie“ vorziehen.
Eine WP mit einer bestehenden Öl- oder Gasheizung als sog. „Hybrid-Heizung“ zu kombinieren ist technisch kein Problem. Es gibt Schnittstellen, mit der die WP der Heizung vorgibt, wann sie starten soll (bei sehr niedrigen Temperaturen). Bei geplanter Neuinstallation würden wir auf jeden Fall davon abraten, weil es ökologisch und auch ökonomisch nicht mehr sinnvoll erscheint (z.B. keine staatliche Förderung mehr).
Die Wirtschaftlichkeit von solchen „Hybridheizungen“ ist zweifelhaft, da die Anschaffungs-/Installationskosten von zwei unterschiedlichen Systemen typischerweise den möglichen Vorteil bei den Betriebskosten deutlich übersteigen. Man möge auch bedenken, dass es in Erlangen nur 600 Stunden im Jahr gibt, die im Mittel kälter als -5°C sind, so dass eine solche „Zusatz“- oder „Notfall“-Heizung nicht notwendig erscheint. Wenn nötig, erbringt der elektrische Heizstab einer optimal dimensionierten Wärmepumpe kurzzeitig die Zusatzwärmeleistung.
Von Reinigungsarbeiten für die Luftein- und -austritte abgesehen, sind bisher nur sehr selten Wartungskosten wegen Reparaturen berichtet worden. Allerdings müssen bei Split-Wärmepumpen zwingend Wartungen (Dichtheits-Überprüfung) durchgeführt werden, bei Monoblock üblicherweise nicht.
Da kann man kaum eine verlässliche Antwort geben. Vorteil der Luft-Wasser-WP ist, dass diese relativ gut repariert werden kann. Ein defekter Sondenkreislauf im Erdreich ist meist nicht reparierbar.
Es kann mit einer Lebensdauer von ca. 15-20 Jahren gerechnet werden, eventuell auch länger. Dies hängt aber auch von der Zahl an Starts ab, da dies die WP belastet. Daher sind Inverter-WP besser geeignet, da die Einschaltzeiten aufgrund der verringerten Drehzahl länger sind.
Man erreicht meist 60-65°, je nach Hersteller. Bei den “neuen” Propan-Geräten auch noch etwas höher. Einige Hersteller begrenzen diese für sehr niedrige Außentemperaturen auch auf 55°C. Für die Warmwasserbereitung sind nur bei großen Anlagen 60°C zwingend erforderlich wegen des Legionellenproblems. Im Einfamilienhaus ist es empfehlenswert, mit einem Frischwassersystem zu arbeiten. Dabei wird statt dem Trinkwasser Heizungswasser in einem Speicher vorgehalten, die Frischwasserstation ist dann quasi ein externer, wasserbetriebener Durchlauferhitzer. Damit umgeht man ein mögliches Legionellenproblem in den Warmwasser-Zuleitungen.
Ja, die meisten WP lassen sich inzwischen zur Kühlung einsetzen. Sie werden so umgeschaltet, dass die Wärme aus dem Haus transportiert wird. Die entsprechenden Umschalter müssen vorhanden sein (ggf. optional). Die Minimal-Temperatur ist wegen möglicher Kondenswasserbildung aber begrenzt auf ca. 18°, wenn man z.B. über die Fussbodenheizung kühlt. Die Heizrohre müssen diffusionsgeschlossen verlegt sein, das ist im Altbau eher unwahrscheinlich, beim Neubau aber kein Problem!
Neben Solarthermie als Heizungsunterstützung käme grundsätzlich Biomasse als Brennstoff in Frage (Biogas, Holz, Hackschnitzel, Pellets, Bio-Öl), wobei gerade die Festbrennstoffe aus Holz natürlich eine hohe Feinstaubbelastung erzeugen. Aus Gesetzessicht ist dies tatsächlich eine Alternative und bei Gebäuden mit hohem benötigten Vorlauftemperaturen auch fast alternativlos. Allerdings sollte man bedenken, dass die Biomasse nicht in ausreichendem Umfang bereit steht, um den Bedarf bei einem Masseneinsatz in Deutschland nachhaltig zu decken.
Mono-Split- bzw. Single-Split Klimageräte sind die erste Wahl, wenn es darum geht, einzelne Räume zu kühlen, zu entfeuchten oder zu heizen. Sie bestehen aus einer Außeneinheit, die den Verdichter und Verflüssiger beherbergt, und einer Inneneinheit. In dieser verdampft das Kältemittel und entzieht bei diesem Vorgang der Umgebung Wärme (oder gibt sie ab, wie beim Heizen). Mit “Monosplit” ist gemeint, dass zum Außengerät nur ein Innengerät dazugehört; das ist also der Gegenbegriff zu “Multi-Split”. Mit einem Split-Klimagerät lässt sich eine dezentrale Einzelraum-Klimaanlage realisieren; es wird also nur jeweils ein Raum gekühlt oder geheizt, z. B. ein Wohnraum oder ein Büro.
Wie sinnvoll ist es, mit einer Klimaanlage zu heizen?
Die Verwendung einer Klimaanlage zum Heizen ist das ganze Jahr über möglich, besonders eignet sie sich aber fürs Heizen in der Übergangszeit. Denn während der Übergangszeit ist die Außenluft noch nicht so kalt, dass die Split-Klimaanlage längere Vorlaufzeiten benötigt. Binnen weniger Minuten schafft sie es, größeren Räumen zu einem angenehmen Raumklima zu verhelfen. Im Vergleich zu einer normalen Heizung ist die Split-Klimaanlage im Frühling und Herbst mitunter sogar effizienter und hilft Ihnen dabei, Strom und Gas zu sparen. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kommt die Klimaanlage jedoch an ihre Grenzen, einen Raum schnell und effizient aufzuheizen. Sie müssen sich zudem dessen bewusst sein, dass Ihr Klimagerät an einen Raum gebunden ist und es somit nicht möglich ist, Ihre ganze Wohnung oder Ihr ganzes Haus zentral wie mit einer herkömmlichen Heizung mit Wärme zu versorgen. Für diesen Zweck eignen sich Luft-Wasser-Wärmepumpen und Erdwärmepumpen besser.
Was Sie sonst noch über das Heizen mit Klimaanlage wissen sollten:
Im Grunde genommen transportiert die Klimaanlage warme Luft nach innen. Dabei müssen Sie jedoch beachten, dass dieser Prozess einen konstanten Luftstrom erzeugt. Je nachdem, wo Sie die Klimaanlage platzieren, kann dieser Luftstrom eventuell unangenehm werden. Moderne Klimageräte sind bereits mit Sensoren ausgestattet, welche den Luftstrom von Personen weglenken. Einen weiteren Nachteil im Vergleich zu einer klassischen Heizung werden Sie von Ihrer Split-Klimaanlage bereits von heißen Sommertagen kennen. Die Kühlung als auch das Heizen mittels Klimagerät verursacht Betriebsgeräusche, die Sie möglicherweise stören könnten. Je nach Modell fallen diese Geräusche heutzutage aber recht leise aus.
Siehe Frage
Der Speicher für Warmwasserbereitung (300l) ist ca. 46°C warm. Das frische Wasser aus der Leitung wird wird durch einen Wärmetauscher auf 46°C erwärmt. Die Solarthermieanlage liefert (insbesondere in der Übergangsjahreszeit) eine Temperatur von z.B. 60°C. Da der Speicher bereits 46°C hat, ist die Differenz gering und die Solarthermieanlage kann nur wenig Energie an den Speicher abgeben. Bei einem Speicher, in dem Frischwasser mit z.B. 20°C gespeichert ist, kann die Solarthermie auch bei geringerer Temperatur (z.B. 30°C) noch Energie übertragen.
Die theoretische Grenze gibt der physikalische „Carnot-Prozess“ in der Thermodynamik vor. Da ist zwar noch einiges an Luft nach oben, aber die bisher verwendeten Gase (z.B. R210 oder R32) geben da nicht mehr allzu viel her. Neue Kältemittel und entsprechende Technologien könnten aber weitere Effizientsteigerungen bringen. Wer sich für etwas mehr theoretischen Hintergrund interessiert, findet unter http://www.horbiradio.de/Dokumente%20WP/WP.html weitere Informationen.
Bei Thermostatventilen bedeutet „weiter aufdrehen“ ja, dass man höhere Raumtemperaturen erreichen will. Wenn die Vorlauftemperatur dafür ausreicht, würde man also den Energieverbrauch erhöhen. Um Energie zu sparen, sollte die Vorlauftemperatur soweit gesenkt werden, dass bei jeder Außentemperatur in den wesentlichen Aufenthaltsräumen bei voll aufgedrehtem HK-Ventil die Raumtemperatur nicht wesentlich über den Sollwert steigt.
Vom Standpunkt des Energieverbrauchs sind elektrisch betriebene Wandheizungen „elektrische Direktheizungen“, die elektrische Energie 1:1 in thermische Energie umwandeln und die somit einen COP von 1 haben. Damit liegen sie deutlich unterhalb auch von weniger guten Wärmepumpen mit COP größer als 2,5 oder 3.
Wenn es sich um Infrarot-Heizungen handelt, die vorwiegend mit Strahlungswärme statt mit (Luft-) Konvektion arbeiten, kann evtl. ein Komfortgewinn eine Rolle spielen. Außerdem sind eventuell geringere Raumtemperaturen notwendig, um das gleiche Behaglichkeitsgefühl zu erreichen. Es ist aber zweifelhaft, ob damit Energieeinsparungen erreicht werden, die den deutlichen Nachteil der „ineffektiveren“ Direktheizung wett machen.
Die „energetische Amortisationszeit“ ist die Zeit, die eine Anlage für die Gewinnung erneuerbarer Energie braucht, bis die zu ihrer Herstellung benötigte Energie erzeugt ist. Die energetische Amortisationszeit ist normalerweise deutlich kürzer als die finanzielle Amortisationszeit, allein schon weil es bei dieser Betrachtung keine Verzinsung gibt. Genauere Angaben sind uns derzeit nicht bekannt.
Über die Funktion der Absorber-WP informiert dieser Link oder hier . Da der Antrieb mit fossiler Energie — eben Erdgas — erfolgt, ist für die Energiewende und fürs Klima nicht viel gewonnen, man kann nur etwa 25% Gas-Einsparung gegenüber Gasbrennwerttechnik erreichen. Neben dem steigenden Gas-Preis und der Verknappung kommen die immer noch steigenden schädlichen Methanlecks dazu, die den CO2-Vorteil des Erdgases weit überkompensieren.
Unsere Meinung dazu ist: besser eine WP mit Stromantrieb anschaffen mit der Zuversicht, dass der regenerative Stromanteil weiter steigt.
Der Aufwand für die teilweise Beheizung rentiert sich ebenfalls kaum.
Oft ist nicht nur die WP falsch “konfiguriert”, sondern das gesamte Heizungssystem schlecht “eingestellt”. WP erfordern hohe Durchflüsse (mehr als 100 Liter/h/kW) und geringe Temperaturspreizungen (10K). Eine gewisse Korrektur ist über verschiedene Einstell-Parameter meist möglich, es gibt aber durchaus auch WP, die von Haus aus nur eine geringe Effizienz vorweisen. Das sollte aber bereits beim Vergleich der COP-Daten auffallen.
Aktuell habe ich eine Gasheizung mit einer Solarthermie-Anlage. Gas Bedarf ist 800 m3 pro Jahr. Ab ca. Mitte April bis Mitte September sorgt die Solarthermie für Warmwasser. Während dieser Zeit ist die Gasheizung ausgeschaltet. Wie kann ich meinen jährlichen Energie-Bedarf inklusive Warmwasser bestimmen?
Unsere persönlichen Erfahrungswerte zeigen, dass man für die Warmwasserbereitung in einem 2-Personen-Haushalt etwa 150 bis 200 m3 Gas oder Liter Öl für WW pro Jahr ansetzten kann — aber auch das 2-3 –Fache davon ist möglich. Das hängt natürlich stark von den individuellen Verbrauchsverhalten ab sowie von der Effizienz der Warmwasserinstallation (z.B. mit Speicher, mit Frischwasserstation, mit/ohne Zirkulation). Im Prinzip kann man mit 1 Liter Heizöl oder 1 m3 Erdgas z.B. Wasser für 2 Wannenbäder erwärmen (300 l Wasser von 10 auf 40oC erwärmen = 9000 kcal = 10,5 kWh). Alternativ reicht diese Energie für 10 sparsame Duschen. Zusätzlich muss man natürlich auch noch Zuschläge für den Warmwasserverbrauch fürs Spülen, Händewaschen, etc. berücksichtigen.
Bitte wenden Sie sich an einen Energieberater in der Region, z.B. Energieberater Mittelfranken, einen Energieffizienzexperten aus der Liste des BAFA oder Verbraucherzentrale Bayern
Das kommt auf den Einzelfall an. Wenn ausreichend Dachfläche für eine PV-Anlage zur Verfügung steht, kann die Solarthermieanlage weiter genutzt werden. Im Sommer kann mit der Solarthermie dann das Trinkwasser erwärmt werden, die Wärmepumpe bleibt dann größtenteils aus. Wenn die Dachfläche knapp ist und die PV-Anlage daher nur eine geringe Leistung bringen würde, sollte ggf. Die Solarthermieanlage demontiert werden und die Fläche für PV-Module genutzt werden.
Kühlen mit einer Wärmepumpe(WP) ist i.a. gut möglich. Wir kennen Beispiele, wo eine Erd-WP betrieben wird, und das Haus nur aus dem Erdreich (ohne laufende WP) kühlt. Bei Luft-Wasser-WP ist es auch möglich, aber nur mit (optionalem) Umschalt-Zusatz der WP (Vertauschung von Primär-und Sekundär-Kreislauf).
Aktive Kühlung setzt jedoch eine diffusionsgeschlossene Isolierung der Heizungsrohre voraus, die im Bestandsbau nur schwierig zu verwirklichen ist.
Sie können vorab schon mal einschätzen, ob ihr Gebäude sich für eine Wärmepumpe eignet. Auf den Folien 18 – 23 wird darauf näher eingegangen. Wenn Sie eine professionelle Beratung suchen, sollten Sie sich an einen gelisteten Energieeffizienzberater in Ihrer Nähe wenden, z.B. Energieberater Mittelfranken, oder einen Energieffizienzexperten aus der Liste des BAFA . Die Fachplanung ist förderfähig, auch wenn sie nicht vorher beantragt worden ist. Allerdings ist durch die aktuelle Energiekrise bei Energieberatern, Handwerkern und Herstellern überall mit langen Warte- und Antwortzeiten aufgrund von hoher Auslastung zu rechnen. Wenn Sie aktuell keinen passenden Dienstleister zur Hand haben, lohnt es sich vielleicht, einige Monate zu warten, bis sich die Lage etwas entspannt hat.
Abschreckend sind vielleicht Gerichtsurteile, wo nach langem Rechtstsreit Wärmepumpen zurückgebaut werden mussten.
Man muss dabei aber unterscheiden zwischen Fällen, wo der (früher geforderte) Mindestabstand von 3m zum Nachbargrundstück nicht eingehalten wurde und der Nicht-Einhaltung der von der TA-Lärm vorgegebenen Lärmimmission. Ausschlaggebend für die Beurteilung ist der Lärmpegel, der an besonders schützenswerten Bereichen des Nachbarn (z.B. vor dem Schlafzimmerfenster) ankommt, nicht die Entfernung und nicht der Lärmpegel an der Lärmquelle (Wärmepumpe). Um dies vorab abzuschätzen, kann man den Schallrechner des Bundesverbands Wärmepumpe e.V. nutzen, der die Daten der meisten auf dem deutschen Markt angebotenen Wärmepumpen kennt. Der Schallrechner ermöglicht die Beurteilung der Lärmimmissionen von Luft-Wasser-Wärmepumpen nach TA Lärm im Tagbetrieb und während der Nacht. Zu bedenken ist auch, dass die Aufstellsituation (freistehend, an der Wand, in einem Eck usw.) die Schallausbreitung wesentlich beeinflusst.
Relevant dafür ist u.a. die Norm DIN EN 378 über “Kälteanlagen und Wärmepumpen – Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen”.
Für detaillierte Vorschriften sollten Sie einen Fachmann befragen, z.B. den zuständigen Bezirksschornsteinfeger.
In diesem Vortrag ist der Fokus auf Luft-Wasser-WP, weil das die einfachere und kostengünstigere Lösung für Bestandsgebäude ist. Nach unserer Erfahrung (auch mit dem Betrieb einer Erde-Wasser-WP seit 13 Jahren) rechtfertigen sich die erheblichen Mehrkosten von Erde-Wasser-WP eigentlich nicht, da heute die Luft-Wasser-WP effizient genug sind. Erde-Wasser-WP erzeugen im Außenbereich zwar keine Geräuschbelästigung, aber einige Luft-WP sind heute bereits auch sehr leise (s. Folie 38 & 39)
Für jemand, der sich mit seiner Heizungsanlage auskennt, sollte das kein Problem darstellen. Wir haben dazu eine kurze Anleitung als Download zusammengestellt, die sich darüber hinaus zum Heizenergie-Sparen eignet.
Bei niedrigen HK-Temperaturen nimmt die Wärmeübertragung durch Konvektion ab. Man kann das aber bei sog. Niedertemperaturheizkörper kompensieren durch vergrößerte Wärmeübertragungsfläche, geeignet Bauart und Materialien sowie Anbau/Einbau von kleinen Ventilatoren (kaum hörbar, sehr energiesparend), die die Luft „aktiv“ durch die HK drücken.
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist das Verhältnis von jährlich erzeugter Wärmemenge am Ausgang der Wärmepumpe (Nutzwärme inkl. Umweltwärme) zur benötigten elektr. (Antriebs-)Energie, wie im Beispiel auf Folie 11 erläutert. Dabei sind alle Strom verbrauchenden Hilfsaggregate (wie z.B. Pumpen) mit einzubeziehen. Wird der Durchschnitt über mehrere Heizperioden gebildet, ist die Angabe zuverlässiger.
Bitte wenden Sie sich an einen Energieberater in der Region, z.B. Energieberater Mittelfranken, oder einen Energieffizienzexperten aus der Liste des BAFA .
Vom Prinzip her sind moderne Klimaanlagen auch Wärmepumpen.
Technisch sind sie aufgebaut quasi wie eine Split-WP, mit Aussengerät und evtl. mehreren Innengeräten, vergleichbar mit Heizkörpern inkl. aktiver Luftverteilung. Die Leitungen sind mit Kältemittel gefüllt, und daher von den Dimensionen viel dünner als übliche wasserführende Heizleitungen.
Split-Klimaanlagen können für die Anwendung bei einigen Einzel-Räumen in bestimmten Fällen geeignet sein (z.B. in Altbauten, bei denen überhaupt noch keine Zentralheizung vorhanden ist).
Ob sie derzeit vom Komfort her eine Zentral-Heizung komplett ersetzen können, ist fraglich.
Eine kurze Einführung und Anwendung gibt dieses Youtube Video.
Das ist natürlich von der Situation abhängig.
Bei einem ZFH ist derzeit sicherlich mit ca. 40 – 60 T€ zu rechnen (abzüglich Förderung)
Die erforderliche Leistung der WP hängt vom Wärmebedarf bzw. der Heizlast des Gebäudes ab. Je größer der Wärmebedarf desto leistungsstärker die WP. Typisch beim EFH sind etwa 8 – 12 kW. Abschätzungen können auf der Basis des bisherigen Energiebedarfs getroffen werden (siehe auch unsere Broschüre, S. 16), oder durch eine professionelle (Raum-)Heizlast-Berechnung, z.B. durch einen Energieberater.
Wir können dazu leider keine Auskunft geben. Vielleicht werden Sie fündig in den FAQs des BAFA, ggf. stellen sie Ihre Frage dort online.
Der Austausch der ineffizienten Heizungspumpe zu einer effizienten Heizungspumpe wird mit 20% gefördert, siehe dieser Link.
Ohne die Förderung zu beanspruchen kann man das kostengünstig mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst machen, die Pumpen kosten so um die 140 Euro, näheres unter diesem Link.
Siehe auch unser Praxis-Beispiel 3 (vom 14.09.2022)
Unter de Stichwörtern “Lärmbelastung”, “Schallemission” und “Genehmigung” in diesen FAQs finden Sie weitere Informationen.
Prinzipiell geht die Luftzufuhr und Luftauslass auch über die Kellerschächte. Diese sollten aber einen größeren Abstand voneinander haben, damit die kalte Luft nicht wieder eingesaugt wird.
Beim Schornstein wäre dies genau auch das Problem, dass die ausströmende kalte Luft wieder über den Schornsteinkopf eingesaugt wird (von oben). Möglicherweise gibt es auch Probleme mit kondensierendem Wasser im Schornstein.
siehe FAQ Thema “Hybridheizung”.
Bei bestehenden Heizungen kann übergangsweise ein Betrieb sinnvoll sein (im Rahmen eines Sanierungsfahrplans). Dies hat hauptsächlich den Vorteil, Förderung für die Wärmepumpe zu bekommen, und die JAZ erhöht sich natürlich, da man bei den tiefen Außentemperaturen mit Gas heizt. Höhere Kosten entstehen jedoch durch Wartungs- und Betriebskosten. Daher auf längere Sicht auch technisch und ökologisch nicht sinnvoll.
Aus Klimaschutzgründen müssen Wärmepumpenhersteller in Zukunft die Kältemittelmenge reduzieren und möglichst „natürliche Kältemittel“ einsetzen, die weder ozonschädigend noch klimaschädlich noch giftig sind. Als natürliche Kältemittel gelten reine, nicht halogenierte und chlorierte oder fluorierte Kohlenwasserstoffe, wie Isobutan (R600a) oder Propan (R290) neben Ammoniak (R-717) und Kohlendioxid CO2 (R-744). Bezogen auf das verfügbare Angebot an Wärmepumpen für die Beheizung kleiner und mittelgroßer Wohngebäude bezieht sich „natürliche Kältemittel“ insbesondere auf Propan (R290) mit einem GWP (Global warming potential) von 3 und ggf. CO2 (R744) mit einem GWP von 1 (gegenüber bisherigen Kältemitteln mit GWP von über 1000 bis 2000). Propan ermöglicht außerdem sehr effiziente WP mit hohen Vorlauftemperaturen. Der Nachteil von Propan ist seine Brennbarkeit, die besondere Sicherheitsanforderungen stellt, wenn eine bestimmte Kältemittelmenge in der WP überschritten wird. Aktuelle Wärmepumpenmodelle für Ein- und Zweifamilienhäuser haben damit kein Problem.
Je näher die WP am Haus bzw. zum Heizraum mit der hydraulikstation steht, desto besser (wegen Wärmeverluste der Leitungen, Menge an Kältemittel, Leistung der Pumpen etc.).
In unseren Beispielen sind es teils weniger als 3 m, aber auch ca. 4-5 m. Mit entsprechender Isolation und Technik z.B. bei Splitgeräten sollte das kein Problem sein.
Wenn der bestehende HT / NT Zähler dann nur die Wärmepumpe versorgt, ja. Es ist aber zu vermuten, dass ein weiterer Zähler notwendig wird, um den übrigen Haushaltsenergiebedarf zu messen.
Viele neuere WP-Modelle bieten Fernwartungs- und Überwachungsmöglichkeiten durch den Installateur und/oder Hersteller an, was beim Einrichten und Optimieren der Heizung Kosten spart. Es bietet dem Betreiber aber auch eine bequeme Möglichkeit, seine Heizung vom PC aus oder über eine Handy-App zu bedienen.
Bei dieser Installation wird kein HT/NT-Tarif verwendet, d.h. das wird nicht erfasst. Das gilt auch für den PV-Strom.
Der Speicher hat 10 kWh.
Wenn eine Wärmepumpe genutzt wird, wird elektrische Energie benötigt. Diese kann eine PV-Anlage im Prinzip ganzjährig auf dem Dach liefern. Diese Energie kann im Haushalt, für die Wärmepumpe oder das E-Auto genutzt werden, oder ins Netz eingespeist werden (insbesondere im Sommer).
Eine Solarthermieanlage liefert thermische Energie, die zur Erwärmung des Brauchwassers oder zur Unterstützung der Heizung beitragen kann. Die Energie kann nicht in ein Netz eingespeist werden, d.h. im Sommer ist ein Überschuss an Wärme nicht nutzbar. Daher ist Solarthermie vor allem bei Gas-, Öl- oder Pelletheizungen sinnvoll.
Wenn jedoch geplant ist, eine Wärmepumpe zu nutzen, ist eine PV-Anlage sinnvoller. Die elektrische Energie von der PV-Anlage kann im Haushalt, für die Wärmepumpe und das E-Auto verwendet werden, und zwar das ganze Jahr. Bei Überschuss kann der Strom ins Netz eingespeist werden.
Die Ausgaben von 5.000 – 10.000 Euro für eine Solarthermieanlage sind daher besser in einer PV-Anlage angelegt.
Aus den Angaben zum MHF ergibt sich ein jährlicher Energieverbrauch (Gas) von 125 kWh/m². Daher ist Effizienz der WP kein grundsätzliches Problem. Das sollte passen. Wenn eine JAZ der WP von 3 erreicht wird, ergibt sich ein Stromverbrauch für die WP von 30.000 kWh/a. Ggf. könnte eine Wärmedämmung bzw. Fenstertausch durchgeführt werden oder (einige) Heizkörper getauscht werden. Details müssten durch eine Energieberatung in Erfahrung gebracht werden.
Es gibt mittlerweile WP mit dieser (großen) Leistung, zudem kann man auch Kaskaden von mehreren WP nehmen.
Der Stromverbrauch steigt natürlich durch Wärmepumpen (und auch E-Autos). Daher ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Infrastruktur (Speicher, Leitungen, Netze) unabdingbar. Das ist die Aufgabe für die nächsten Jahre.
Kleinere Effizienzerhöhungen sind sicherlich noch zu erwarten durch technische Weiterentwicklungen, die näher an die (theoretischen) physikalischen Grenzen kommen. Das ist allerdings begrenzt. Eine höhere Effizienz kann durch Senkung der VL-Temperatur (Austausch Heizkörper, Wärmedämmung) oder Nutzung der Erdwärme bzw. alternativer (Umwelt-) Wärmequellen (z.B. Abwärme Abwasser) erreicht werden.
Bezüglich Pellets-Heizungen geht es vor allem darum, keine neuen Pellets-Anlagen für Heizzwecke mehr zu installieren! Es gibt inzwischen in Deutschland nicht genügend Holz für eine nachhaltige Versorgung. Es wird auch evtl. später für industrielle Hochtemperatur Prozesse benötigt.
Erfahrung aus Praxisbeispiel 2: Die Wärmepumpe bei einer Doppelhaushälfte erzeugt schon ein nicht zu überhörendes Geräusch, insbesondere wenn sie mit voller Leistung bei Minustemperaturen arbeitet (z.B. auch bei Abtaubetrieb). Für Nachts kann man eine Reduzierung der max. Leistung (Frequenz) und eine Absenkung der VL-Temperatur konfigurieren, sodass nachts die Lautstärke reduziert wird. Da der Abstand zum nächsten Haus mehr als 10 m sind, ist es bisher kein Problem (es hat sich kein Nachbar beschwert).
Wann sich die Investitionen rentieren, kann schlecht vorhergesagt werden. Bei Kosten von 32.000€ müssten die Kosten für die alternative Gasheizung abgezogen werden, da nach 30 Jahren auf jeden Fall eine neue Heizung gebraucht würde. Da die Gasheizung aber nicht gefördert wurde, ist der Kostenunterschied nicht so hoch. D.h. es bleiben evtl. Mehrkosten von 12.000 € gegenüber einer neuen Gasbrennwertheizung. Es hängt aber sehr stark von der Preisentwicklung von Gas und Strom ab. Üblicherweise rechnet man damit, dass nach ca. 10 – 12 Jahren die Mehrkosten eingespart sind.
Nein. Eine Wärmepumpe macht auch ohne PV-Anlage Sinn. Die PV-Anlage trägt aber zur Verringerung des Strombezuges und somit der Kosten bei. Der Stromüberschuss der PV-Anlage kann ja zusätzlich im Haushalt und ggf. für das E-Auto verwendet werden, sodass auch hier die Kosten sinken. PV ist nur eine zusätzliche Möglichkeit Kosten zu sparen.
Da R290 (Propan) brennbar und schwerer als Luft ist, müssen besondere Sicherheitsvorkehrungen in Innenräumen getroffen werden. Die Sicherheitsanforderungen lassen aktuell nur eine Füllmenge von 150g zu, wenn keine zusätzlichen Vorkehrungen getroffen werden.
Die Hersteller entwickeln ein Sicherheitskonzept und geben genaue Vorschriften heraus, die von der Fachfirma und vom Betreiber eingehalten werden müssen. Zu diesen Sicherheitsvorkehrungen zählt vor allem eine Zwangsentlüftung. Die Zwangsentlüftung führt im Falle einer Leckage das brennbare Kältemittel in den Außenbereich ab. Durch diese Sicherheitsvorkehrungen kann ein sicherer Betrieb gewährleistet werden.
Eine Entwicklung des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) erreicht mit 150 g Propan rund 8 kW Heizleistung und wäre so auch ohne zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für eine Aufstellung im Inneren von Häusern einsetzbar. Dies ist jedoch eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Bisherige Luft-Wasser WP mit Propan sind Monoblockgeräte zur Außenaufstellung.
Ob es Luft-Wasser WP zur Innenaufstellung oder als Splitgerät mit Propan als Kältemittel auf dem Markt gibt, ist uns derzeit nicht bekannt.
Die vorherige zusätzliche Wärmedämmung ist nicht in jedem Sanierungsfall zwingend notwendig. Die Wärmedämmung hilft ja auch, die Kosten bei einer Heizung mit Gas / Öl zu senken. Bei einer WP hilft eine Dämmung, die Heizlast (und damit die erforderliche maximale Heizleistung der Wärmepumpe, d.h. die “Größe” der WP) und den Wärmebedarf und somit die VL-Temperatur zu senken, sodass die Effizienz der Wärmepumpe steigt. Ob eine Wärmedämmung sinnvoll bzw. notwendig ist, müsste im Einzelfall anhand einer Energieberatung festgestellt werden. Ziel wäre ein Energieverbrauch von nicht wesentlich mehr als 100 kWh/m² pro Jahr.
Die Leistung der Wärmepumpe kann nach verschiedenen Methoden ermittelt oder geschätzt werden.
– Zum Beispiel anhand der raumweisen Heizlastberechnung durch einen Energieberater oder Heizungsfachmann.
– Sie selbst können an der bestehenden Anlage beobachten, welche Leistung maximal bei sehr tiefen Außentemperaturen (ca. -13 oC im Winter) benötigt wird.
– Es gibt Standardverfahren, mit denen man die nötige Leistung in etwa aus dem bisherigen Jahresverbrauch (über mehrere Jahre) für Gas oder Heizöl schätzen kann.
Wir empfehlen, nach folgender Checkliste vorzugehen:
- Wärmepumpen-Modell mit hohem Wirkungsgrad („jahreszeitbed. Raumheizungs-Energieeffizienz“ ηs = ETAs bezogen auf den Primärenergieeinsatz) aus Förderliste des BAFA/KfW auswählen
- Ist eine ausreichende Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige (EE-Anzeige) vorhanden oder müssen zusätzliche Messeinrichtungen eingebaut werden?
- Im Zweifelsfall separate Wärmemengenzähler (im Heizkreis) und separate Stromzähler einbauen lassen!
- Effizienz-Bonus: Auf klimafreundliches („natürliches“) Kältemittel achten (z.B. R290-Propan)
- Netzdienlichkeit: „SG Ready V2.0“ oder „VHP Ready V4.0“ Kennzeichnung (Vorschrift!)
- Auf minimale Lärmentwicklung achten (z.B. geeigneter Aufstellort, großer Ventilator mit niedriger Drehzahl, evtl. Kompressor im Innengerät…).
- Hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) des gesamten Heizsystems anstreben (durch effiziente Pumpen, effiziente Pufferspeicher, ggf. Senkung Vorlauftemp. durch Austausch der kritischen Heizkörper)
- Errichtung / Einbindung einer Photovoltaikanlage erwägen
(ggf. größeren Pufferspeicher einplanen, Inverter-Wärmepumpe für niedrige Leistungsstufen) - Referenzen nennen lassen, persönlich ansprechen/anschauen, Werte abfragen
- Prüfen Sie technische Leistungsangaben und evtl. avisierte Garantien auf ihre Belastbarkeit:
- Ist die Wärmepumpe durch ein nach ISO 17025 akkreditiertes Prüfinstitut getestet worden? Liegt ein Prüf-Zertifikat vor?
- Liegt ein „europäisches Energielabel“ gemäß EU Verordnung 626/2011 (Öko-Richtline)
für den „SCOP“ vor? - Wird die Verfügbarkeit für Ersatzteile durch Hersteller garantiert – wie lange?
- Prüfen Sie (evtl. verpflichtend) angebotene Wartungsverträge auf ihren Inhalt!
- Was beinhaltet die Wartung?
- Schreibt der Hersteller diese Wartung tatsächlich vor?
- Ab ca. Ende 2024: Auswahl der Fachfirma und Beauftragung vor Förderbeantragung
In 2024: Übergangsregelung beachten! - Für Förderung alle Nebenkosten in der Antragssumme einrechnen (Öl-Tank-Entsorgung,
Abbrucharbeiten, Elektroinstallation, Internet-Anschluss, Fliesenarbeiten, etc.) - Lieferzeiten berücksichtigen und Ausführungstermin durch Handwerker bestätigen lassen
- Wärmepumpen-Modell mit hohem Wirkungsgrad („jahreszeitbed. Raumheizungs-Energieeffizienz“ ηs = ETAs bezogen auf den Primärenergieeinsatz) aus Förderliste des BAFA/KfW auswählen
- Ist eine ausreichende Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige (EE-Anzeige) vorhanden oder müssen zusätzliche Messeinrichtungen eingebaut werden?
- Im Zweifelsfall separate Wärmemengenzähler (im Heizkreis) und separate Stromzähler einbauen lassen!
- Effizienz-Bonus: Auf klimafreundliches („natürliches“) Kältemittel achten (z.B. R290-Propan)
- Netzdienlichkeit: „SG Ready V2.0“ oder „VHP Ready V4.0“ Kennzeichnung (Vorschrift!)
- Auf minimale Lärmentwicklung achten (z.B. geeigneter Aufstellort, großer Ventilator mit niedriger Drehzahl, evtl. Kompressor im Innengerät…).
- Ist die Wärmepumpe durch ein nach ISO 17025 akkreditiertes Prüfinstitut getestet worden? Liegt ein Prüf-Zertifikat vor?
- Liegt ein „europäisches Energielabel“ gemäß EU Verordnung 626/2011 (Öko-Richtline) für den „SCOP“ vor?
SCOP bedeutet „Seasonal Coefficient of Performance“ = jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz bezogen auf den Endenergieeinsatz: Dieser Wert mittelt die COPs einer Wärmepumpe über verschiedene Betriebszustände und Außentemperaturen am europäischen „Normstandort“ Straßburg und liefert daher einen realistischen Vergleich zwischen Wärmepumpen. Meist angegeben für Mitteltemperaturheizsysteme (Heizkörper, Vorlauftemp. 55 oC ) und für Niedertemperaturheizsysteme (Fußbodenheizung, Vorlauftemp. 35 oC )
ETAs oder ɳs bezeichnet die „jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz bezogen auf den Primärenergieeinsatz“. Dieser Wert (in Prozent) beschreibt das Verhältnis der von der Wärmepumpe erzeugten Heizwärme zur eingesetzten Primärenergie, und zwar gemittelt über die jahreszeitlichen klimatischen Schwankungen an einem festgelegten Ort (Straßburg). Meist angegeben für Mitteltemperaturheizsysteme (Heizkörper, Vorlauftemp. 55 oC ) und für Niedertemperaturheizsysteme (Fußbodenheizung, Vorlauftemp. 35 oC )
Für die Berechnung dividiert man den SCOP-Wert durch den Primärenergiefaktor des eingesetzten Stroms. Letzterer liegt in Europa durchschnittlich bei 2,5 .
Wie der früher verwendete SCOP ist ETAs ein Maß für die Effizienz einer Wärmepumpe unter einheitlichen klimatischen Bedingungen, an Hand dessen verschiedene Wärmepumpen verglichen werden können.
Beispiel Umrechnung SCOP in ETAs: Liegt der SCOP bei „3.5“ ergibt sich für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ein Wert von 140 Prozent (ETAs = SCOP / 2,5 x 100).
Einfach ausgedrückt heißt das, dass sich aus einer Kilowattstunde Primärenergie 1,4 Kilowattstunden Heizwärme erzeugen lassen.
Das BMWK hat am 8.9.2023 Eckpunkte der ab 2024 geplanten Förderung von GEG-Maßnahmen veröffentlicht, siehe Link.
Die wesentlichen Eckpunkte bei der geplanten Förderung des Austauschs alter Öl- und Gas-Heizungsanlagen durch Anlagen mit mindestens 65% Erneuerbarer Energie ab 1.1.2024 sind demnach:
• 30% Grundförderung für alle Wohn- und Nichtwohngebäude
• plus 30% einkommensabhängigen Bonus für selbstnutzende Eigentümer mit bis zu 40.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr
• plus 20% Klima-Geschwindigkeitsbonus für den frühzeitigen Austausch alter fossiler Heizungen (d.h. mindestens 20 Jahre alte Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung) für selbstnutzende Eigentümer. Ab 2028 wird dieser Bonus um drei Prozentpunkte alle zwei Jahre abgesenkt.
• Die Boni sind kumulierbar bis zu einem maximalen Fördersatz von 70%.
Neu verfügbar wird ein Kreditangebot der KfW – zinsvergünstigt für Antragstellende bis zu einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 90.000 Euro pro Jahr – für Heizungstausch und Effizienzmaßnahmen.
Inzwischen soll dieser Vorschlag durch die Beratung in den Bundestagsausschüssen noch verändert werden (Link). In der Diskussion sind jetzt eine Erhöhung des maximalen Fördersatzes auf 75% und des Geschwindigkeitsbonus auf 25% verbunden mit einer zeitlich früheren Reduktion schon ab 2026.
Eine endgültige Version sowie Details wie z.B. Nebenbedingungen für die Förderung von Wärmepumpen sind derzeit aber immer noch in der Abstimmung (Stand 27.10.2023).
Was nach bisherigen Informationen erkennbar ist: Es kann sich nachteilig auswirken, dass die maximal förderfähigen Investitionskosten für ein Einfamilienhaus bzw. die erste Wohneinheit in einem Mehrparteienhaus auf 30.000 EUR beschränkt werden (nach bisherigen Förderrichtlinien lag dieser Maximalbetrag bei 60.000 EUR). In einem Mehrparteienhaus erhöhen sich die förderfähigen Kosten je weitere Wohneinheit um 10.000 EUR.
Das bedeutet zum Beispiel, dass bei einem Fördersatz von 70% der maximale Investitionskostenzuschuss für den Heizungstausch im Einfamilienhaus 21.000 Euro beträgt, beim Fördersatz von 50% (z.B. ohne einkommensabhängigen Bonus) jedoch nur 15.000 EUR.
Wenn in einem solchen Fall die geplanten Projektkosten mehr als 30.000 EUR betragen, lassen sich eventuell durch Verhandlung mit den Anbietern Reduzierungen erreichen (was angesichts der angespannten Marktlage politisch durchaus erwünscht ist).
Im Einzelfall kann die Förderung nach den bisherigen Richtlinien von 2023 oder auch den zukünftigen Regelungen vorteilhafter sein. Wenn die endgültigen Förderbedingungen vorliegen, sollte der Interessent rechtzeitig vor Jahresende 2023 die Auswirkung auf seinen Fall durchrechnen und im Zweifelsfall noch im Jahr 2023 einen Online-Antrag nach alten Richtlinien stellen.
Ja, bis zum Inkrafttreten der reformierten Förderrichtlinie am 1.1.2024 gelten die aktuellen Bedingungen der Förderrichtlinie „BEG-Einzelmaßnahmen“ von 2023. Ebenso gelten die Förderrichtlinien BEG-Wohngebäude und BEG-Nichtwohngebäude unverändert weiter. Entscheidend ist das Antragsdatum. Die Projekte müssen dann innerhalb von 24 Monaten nach Förderbewilligung realisiert und abgerechnet werden.
Eine Liste zu Heizungsunternehmen im Landkreis Erlangen-Höchstadt finden Sie auf der Seite der Energieberatung des Landratsamts ERH (rechte Spalte).
Auf Basis der Selbstauskunft der Firmen sind auch Informationen zu deren Erfahrung mit dem Einbau von Wärmepumpen und zu den angebotenen Wärmepumpen-Hersteller und Modellen, insbesondere auch Modelle mit natürlichen Kältemitteln, enthalten.