Seminar: Dezentrale Energiewende für 100 Prozent Erneuerbare Energie

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Datum/Zeit
Date(s) – 07/11/2015
10:00 – 17:00

Veranstaltungsort
Genossenschaftssaalbau

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Der BUND Naturschutz in Bayern lädt ein zum Fachseminar.

Die Physik der Stromproduktion der Erneuerbaren Energien ist dezentral.
100 Prozent Erneuerbare Energien erfordern Dezentralität.
Dezentralität müssen wir daher auch für Infrastrukturmaßnahmen berücksichtigen.

ENERGIEWENDE FÜR 100 PROZENT ERNEUERBARE ENERGIEN
Der BUND Naturschutz kämpft seit Jahrzehnten
mit politischen Mitteln für den Atomausstieg und
für den Klimaschutz. Damit für eine Energiewende
mit dem Ziel Energieverbrauchsreduktion
um ca. die Hälfte und eine baldmöglichste Versorgung
mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien,
in allen Sektoren Strom, Wärme und Verkehr.
Der BUND Naturschutz hat in 2011 klar formuliert:
„Atomausstieg sofort – ohne schuldhaftes
Zögern!“ Und – fordert konsequenten Klimaschutz
jetzt! Für die Stromproduktion bedeutet
dies: Heute, in 2015, den Ausstieg aus der Kohleverstromung
starten, heute einen klaren Fahrplan
zur Abschaltung der Kohlekraftwerke festlegen.

DEZENTRALE ENERGIEWENDE
Der BUND Naturschutz setzt sich in allen Bereichen
für eine dezentrale Energiewende ein. Nur
ein dezentral ausgestaltetes Energiesystem bietet
Hoffnung auf Gerechtigkeit, Demokratie und
Nachhaltigkeit. Sie garantiert Teilhabe, Akzeptanz
und Mitverantwortung. Damit bildet sie die Basis
für das Engagement vor Ort in Bürgerenergiegesellschaften
jedweder Form, denen der bisherige
Erfolg der deutschen Energiewende zu verdanken
ist. Dies soll nach dem Wunsch des BUND Naturschutz
und der Bürger auch so bleiben.
Technische Analysen liefern klare Hinweise, dass
ein zukünftiges Energieversorgungssystem mit
100% Erneuerbaren Energien vor allem dezentrale
Infrastrukturen benötigt.

ZIEL DES SEMINARS
Dezentralität wird in den Energie- und Stromszenarien
des Bundeswirtschaftsministerium und der
Bundesnetzagentur nicht berücksichtigt. Die Netzentwicklungspläne
der Bundesregierung, die die
Grundlage der Netzausbaugesetze bilden, haben
sich bisher nicht mit dezentralen Konzepten der
Erneuerbaren Energien beschäftigt. Auch die jetzt
neu eingeführten Ausschreibungsmodelle sind Teil
dieser zentralistischen Sicht.
Der BUND Naturschutz hingegen ist der Überzeugung,
dass nur dezentrale Konzepte zum Ziel führen.
Mit diesem Seminar soll ein Diskussionsprozess
angestoßen werden, wie viel Dezentralität nötig,
sinnvoll und realisierbar ist, und welche Folgen
sich daraus für die unterschiedlichen Arten Erneuerbarer
Energietechnologien und deren Vernetzung
ergeben.

PROGRAMM
Begrüßung.
Dr. Herbert Barthel, Referat für Energie und Klimaschutz, BUND Naturschutz in Bayern.

Modellierung 100 Prozent Erneuerbare Energien
Wind und Sonne in Deutschland. Eine dynamische Betrachtung.
Dr. Wilfried Attenberger, Landesarbeitskreis Energie, BUND Naturschutz

Dezentrale Energiewende.
Tomi Engel, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

Projekt „Erhöhung der Transparenz über den Bedarf zum Ausbau der Strom-Übertragungsnetze“
Bericht aus einem stakeholder work shop, 2015.
Christof Timpe, Leitung Bereich Energie & Klimaschutz, Ökoinstitut (Freiburg, Darmstadt)

Kernelemente der Energiepolitik Bayern.
Robert Götz, Leitung Grundsatzfragen der erneuerbaren Energien, Referat 91, Bayerische Staatsministerium
für Wirtschaft (angefragt).

Dezentrale Energiewende.
Diskussion einer VDE Studie „Der Zellulare Ansatz“
Dr. Werner Neumann, Sprecher BUND Arbeitskreis Energie, BUND Deutschland e.V.

ZIELGRUPPE
Aktive und Interessierte in der Energiewendebewegung
und im BUND Naturschutz, Aktive und
Interessierte in Bürgerinitiativen.

ANMELDUNG
Bitte melden Sie sich an bei Hildegard Grau,
Referat für Energie und Klimaschutz des BUND
Naturschutz in Bayern.
hildegard.grau@bund-naturschutz.de
Telefon: 0911 8187 826

TAGUNGSBEITRAG
Kosten:
Um freiwilligen Unkostenbeitrag wird gebeten

VERPFLEGUNG
– Mittagspause gegen 12.00 Uhr
(Selbstzahler)
– Kaffeepause gegen 15.00 Uhr

TAGUNGSORT
Nürnberg
Genossenschaftssaalbau
Matthäus-Herrmann-Platz 2
90471 Nürnberg

ÖPNV
von Nürnberg. Hbf. aus mit der U1 Richtung Langwasser,
an der U-Bahn-Station Bauernfeindstraße aussteigen,
hoch und nach links wenden, die Sonnenstraße
überqueren und die Bauernfeindstraße entlanggehen,
links abbiegen auf die Reisstraße, weiter auf den
Matthäus-Herrmann-Platz 2

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