Ausstellung: HIBAKUSHA WELTWEIT

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Datum/Zeit
Date(s) – 03/03/2016 – 26/04/2016
Ganztägig

Veranstaltungsort
Stadtmuseum Fürth

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Das Fürther Bündnis „Atomausstieg JETZT“ zeigt unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung im Stadtmuseum Fürth die Ausstellung:

HIBAKUSHA WELTWEIT
Hibakusha (jap.) bedeutet Strahlenopfer

Öffnungszeiten:

Di.-Do. und So: 10-16 Uhr,
Sa.: 13-17 Uhr

Eintritt kostenfrei

Beschreibung:

Die Ausstellung zeigt die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Sie ist denen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurde: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den „Downwinders“, also den Menschen, die in Windrichtung der Explosion von mehr als 2.000 Atomwaffentests lebten, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und
Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind. Sie alle hätten ein besseres Leben, wenn man das Uran im Boden belassen hätte.

Die nukleare Kette macht’s möglich Eine einzige Bombe genügte am 6. August 1945, um die japanische Stadt Hiroshima dem Erdboden gleich zu machen. Mehrfach stand die Welt in den darauffolgenden Jahrzehnten am nuklearen Abgrund. 65.000   Sprengköpfe umfasste das Atomarsenal zu Zeiten des Kalten Krieges. Heute sind es noch immer 16.300 – genug, um die Erde gleich mehrfach in die Luft zu jagen.

Was hat das mit der zivilen Nutzung der Atomkraft zu tun? Sehr viel. Denn alle Glieder der nuklearen Kette – sei es Uranabbau, Atomkraftwerke, Forschungsreaktoren, Anlagen zur Anreicherung oder Wiederaufarbeitung – haben entscheidend dazu beigetragen, dass heute sehr viele Staaten technisch in der Lage sind Atomwaffen zu entwickeln. Die sogenannte friedliche Nutzung der Atomkraft sorgt für eine weite Verbreitung waffenfähiger Materialien, zudem lassen sich militärische Atomprogramme unter ihrem Deckmantel leicht kaschieren.

Zivile und militärische Nutzung der Atomkraft lassen sich nicht trennen.

Textbeschreibung aus http://www.nuclear-risks.org/de/hibakusha-weltweit.html

Die Ausstellung ist vom IPPNW e.V., der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges /Ärzte in sozialer Verantwortung

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