Kohle-Kompromiss mit unzureichender Klimaschutz- und katastrophaler Signalwirkung

Nun hat die „Kohlekommission“ ihr Ergebnis präsentiert.

Kohleausstieg erst bis 2038! Statt einem Ende der Emissionen aus der Kohleverstromung bis 2030, wie von Umweltverbänden gefordert, nur eine Halbierung dieser. Erkauft wird dieser für den Klimaschutz – und um den geht es ja – völlig unzureichende Kompromiss, mit Milliardensummen aus der Steuerkasse. Und dies, ohne dass der Finanzminister mit am Tisch saß. So fallen Kosten an, die nicht fällig gewesen wären, wenn man die Förderung der Braunkohle regulär mit dem Ende der Genehmigungsdauer für die Kraftwerke beendet hätte.

Die Steuerzahler und die künftigen Generationen würden hierfür also teuer zahlen! Mit Geld und mit einem völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Klima. Nicht weil Deutschland einen sehr hohen Anteil an den weltweiten Emissionen hat, sondern weil Deutschland hiermit ein katastrophales Signal in die Welt sendet. Nicht einmal ein so reiches und technologisch so fortschrittliches Land wie Deutschland schafft es, früher aus der Kohleverstromung auszusteigen. Dies wäre eine Legitimation an Länder wie China und Indien noch doppelt und dreifach so lange mit der Kohleverstromung weiterzumachen.

Wie ist Ihre Meinung hierzu? Wie sollte hierauf reagiert werden? Fragen hierzu hatten wir in getrennten Umfragen unseren Mitgliedern sowie den Interessenten aus unserem Newsletterverteiler gestellt. Sehen Sie hier die Ergebnisse: öffentliche Umfrage | Mitgliederumfrage

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