Fracking oder Umweltschutz? Unsere Abgeordneten an ihre Wahlkampfaussagen erinnern!

Beim Fracking (wie bei vielen anderen Themen) dürfen wir nicht locker lassen!

Laut dem aktuellen Gesetzesentwurf soll nicht nur weiterhin das Fracking zur Erdgasförderung aus Sandgestein (Tight Gas-Fracking) erlaubt, sondern sogar in Natura 2000-Schutzgebieten möglich gemacht werden.

Auch das besonders unweltschädliche Schiefergasfracking soll es künftig in Deutschland geben. Zunächst werden zwar nur Probebohrungen genehmigt, doch ab 2018 wird Schiefergasfracking auch zu kommerziellen Zwecken erlaubt, wenn es nach der Bundesregierung geht.

Das müssen wir unbedingt verhindern! Neben den Gefahren für Umwelt und Trinkwasser dürfen wir nicht noch mehr fossile Ressourcen erschließen als wir heute schon haben. Das 2° Ziel ist so schon nur einzuhalten, wenn wir 4/5 der Ressourcen nicht fördern!

Schon einmal ist der Versuch, Fracking per Gesetz zu erlauben, am Widerstand der Bundestagsabgeordneten in den betroffenen Bundesländern gescheitert.

Auch jetzt sollten wir die unsere Abgeordneten an ihre Aussagen im Wahlkampf erinnern und ihre Unterstützung einfordern. Dafür brauchen wir Sie!

Schreiben Sie unseren Abgeordneten und fordern Sie diese auf, klar Position zu beziehen!

Bei unserer Podiumsdiskussion vor der Bundestagswahl hatten auf unsere Frage, ob das Fracking in Deutschland grundsätzlich verboten werden sollte, sowohl Martina Stamm-Fibich als auch Stefan Müller mit JA gestimmt. Wir hoffen, das ist immer noch so!

Hier gibt es eine einfache Möglichkeit unseren Bundestagsabgeordneten zu schreiben:
Das Online-Tool des Umweltinstitut München e.V. Bitte nutzen Sie diese!

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