Videovortrag: „Der innere Wandel: innen wandeln – außen verändern“

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Datum/Zeit
Date(s) – 12/12/2014
19:30 – 22:00

Veranstaltungsort
Aurach-Treff

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Die Transition-Town-Initiative „Emskirchen im Wandel“ lädt ein:

„Der innere Wandel: innen wandeln – außen verändern“
Videovortrag von Geseko von Lüpke + Diskussion

Manche Zeitgenossen sagen „lasst uns erst mal mehr Windkraft- oder Solaranlagen bauen“ oder „wir sind doch fast schon bei 100% Erneuerbaren Energien“. Es steht jedoch viel mehr auf dem Spiel: der Übergang in wahrhaftig nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsformen, wo die Tragfähigkeit unsere Planeten berücksichtigt wird. Die ganzen Problemfelder (Klimakrise, Ressourcenkrisen, Finanzkrisen, Armutskrisen,…) sind sicher jedem bewußt. Viele nennen diesen Übergang die Große gesellschaftliche Transformation oder auch den Großen Wandel. Die Hauptfrage ist dabei, schaffen wir diesen gewollt und kontrolliert oder ungewollt und katastrophal („By design“ oder „By disaster“).

Der Autor, Politikwissenschaftler und Visionssuchelehrer Geseko von Lüpke betrachtet die aktuelle Krise einmal aus einer ungewohnten Perspektive: Nicht zuletzt krisenbedingt gibt es inzwischen mehr als eine Million NGO´s auf der ganzen Welt. Diese haben bereits viel Veränderung in Politik und Gesellschaft bewirkt. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt er, dass oft ein einzelner Mensch mit einer Vision der Auslöser für Veränderung war. Lüpke vertritt die These:
Der aktuell stattfindende Bewusstseinswandel führt an vielen Stellen gleichzeitig zur Entstehung einer neuen Weltmacht: Der globalen Zivilgesellschaft.

Bei den indianischen „six nations“ der „Irokesen“ gab es traditionell ein zentrales Kriterium von politischen Entscheidungen und Innovationen. Es musste darüber nachgedacht werden, welche Auswirkungen eine aktuelle Entscheidung auf die nächsten sieben Generationen haben würde. Sieben Generationen, das wären etwa 200 bis 300 Jahre.

Können wir heute so weit denken? Geht unser Vertrauen in unser heutiges Tun soweit, uns vorzustellen, wie Menschen sieben Generationen nach uns leben? Versuchen wir es. Versuchen wir darüber hinaus, einmal nicht mit Sorge und Angst in die Zukunft zu blicken, sondern versuchen wir probeweise, aus der Perspektive künftiger sieben Generationen auf unsere heutige Gegenwart zu schauen.

Wagen wir, optimistisch zu sein. Obwohl die Angst durchaus berechtigt ist, dass die Zivilisationen der Gegenwart, die nicht nachhaltig sind, nur wenig Chancen haben, die nächsten 100 Jahre zu überstehen. Vertrauen wir mal versuchsweise darauf, dass die vielen Millionen Initiativen der Gegenwart die Zukunft möglich machen. Gelingt es ihnen nicht, wird es wohl eh keine langfristige Zukunft geben.

Wenn also unsere Nachfahren dann aus einer gesunden, nachhaltigen und gerechten Welt tatsächlich zurückblicken, werden sie es mit großer Sicherheit mit Wohlwollen und Dankbarkeit tun und sich staunend Geschichten von den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts, von einer Zeit des großen Wandels erzählen.

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